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PUPPING. Die Gemeinde Pupping hat einen Sonderpreis für eine besonders kreative Gesundheitsinitiative bekommen. Aus einer ungenutzten Telefonzelle wurde eine Anlaufstelle für Notfälle.

Marlene Deischinger, Christine Haberlander, Kathrin Simmerl, Elfriede Hermüller, Alexandra Niedermayr, Bürgermeister Mario Hermüller, Philipp Wiatschka und Thomas Schwarzenbrunner (v.l.) im Rahmen der Preisverleihung (Foto: Land OÖ/Daniela Sternberger)

Bei der Verleihung des Gesundheitsförderungspreis des Landes Oberösterreich im Rahmen des Netzwerkes Gesunde Gemeinde hat die Gemeinde Pupping einen Sonderpreis erhalten. Der Preis gebührte für das Projekt „Puppinger Notfallbox“.

Die erste Notfallbox Oberösterreichs entstand durch die Umgestaltung einer ungenutzten Telefonzelle in eine wichtige Anlaufstelle für Notfälle. Diese neu gestaltete Notfallbox ist rund um die Uhr einsatzbereit. Sie ist ausgestattet mit einem Defibrillator, einem Verbandskasten, einer Löschdecke sowie einem Feuerlöscher. Damit bietet sie im Ernstfall schnelle Hilfe und Unterstützung. Die Gesunde Gemeinde Pupping verfolgt mit diesem Projekt das Ziel, das Gemeindeleben durch gezielte Gesundheitsinitiativen zu stärken.

Der Gesundheitsförderungspreis

Aus den eingereichten Projekten ist die Gesunde Gemeinde Kirchschlag im Bezirk Urfahr-Umgebung als Siegerin hervorgegangen und hat 1.500 Euro Preisgeld erhalten. Die Gesunde Gemeinde Eggelsberg (Bezirk Braunau) belegte den zweiten Platz (1.000 Euro Preisgeld), den dritten Platz teilten sich die Gesunden Gemeinden Ansfelden (Linz-Land) und Pabneukirchen (Bezirk Perg), die dafür mit je 750 Euro belohnt wurden. Zusätzlich wurden sieben Gemeinden mit Sonderpreisen zu je 300 Euro bedacht, darunter auch die Gesunde Gemeinde Pupping.

„Dieser Preis ist Ausdruck unserer Wertschätzung für das außergewöhnliche Engagement der Gesunden Gemeinden in der kommunalen Gesundheitsförderung und soll Ansporn für weitere innovative Aktivitäten sein. Unsere Gesunden Gemeinden ermöglichen den Menschen gemeinsame Erlebnisse und Erfahrungen zu Gesundheitsthemen dort, wo sie daheim sind“, betonte Gesundheits-Landesrätin Christine Haberlander.


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