Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

EFERDING. Viele junge Männer absolvieren ihre neun Monate Zivildienst beim oberösterreichischen Roten Kreuz. Davon profitieren Zivildiener und Rotes Kreuz gleichermaßen, doch aufgrund geburtenschwacher Jahrgänge wird es immer schwieriger, die noch offenen Stellen zu besetzen. Besonders für die Einrücktermine im Jänner, April und November hofft das Rote Kreuz Eferding noch auf Bewerber.

Niklas Gruber (r.) und Jakob Aumayr sind Zivildiener beim Roten Kreuz Eferding. (Foto: Rotes Kreuz Eferding)

Sie leisten einen unschätzbaren Beitrag für das Gemeinwohl und sind systemrelevant für unsere Zivilgesellschaft: Jedes Jahr erwerben mehr als 600 junge Männer mit ihrem Zivildienst beim oberösterreichischen Roten Kreuz einen persönlichen Mehrwert, den sie im Berufs- und Privatleben sinnvoll einsetzen können. Zivildiener sind beim Roten Kreuz hauptsächlich im Rettungsdienst tätig. Dadurch sind sie bei einem Drittel aller Rettungseinsätze dabei und besonders wichtig, um flächendeckend rasche Hilfe zu garantieren. „Menschen, die sich für andere einsetzen, sind meist auch im späteren Arbeitsleben besonders aktiv und verantwortungsbewusst“, erklärt Philipp Wiatschka, Bezirksgeschäftsleiter und Bezirksrettungskommandant des Roten Kreuzes Eferding.

„Als Zivildiener erlebe ich jeden Tag, dass meine Arbeit direkt Menschen hilft – das macht meinen Dienst nicht nur sinnvoll, sondern auch bereichernd“, sagt Niklas Gruber aus Prambachkirchen, der seit April seinen Zivildienst beim Roten Kreuz Eferding leistet. Der 22-Jährige möchte auch nach dem Zivildienst als freiwilliger Rettungssanitäter beim Roten Kreuz bleiben: „Für mich ist der Rettungsdienst mehr als nur Zivildienst geworden. Er ist mittlerweile ein Hobby und eine Arbeit, wo ich mich jeden Tag aufs Neue auf meinen Dienst freue.“ Auch sein 19-jähriger Kollege Jakob Aumayr aus Pupping, der im Juli seinen Zivildienst antrat, will dabeibleiben: „Weil ich schon im Jugendrotkreuz aktiv war und die Arbeit der Sanitäter bewundert habe, war für mich klar: Mein Zivildienst gehört zum Roten Kreuz. Besonders die Mischung aus Menschlichkeit und medizinischem Wissen begeistert mich bis heute – und lässt mich auf jeden Fall auch nach meinem Zivildienst noch als freiwilliger Rettungssanitäter weitermachen.“

Mehr Informationen für Interessierte gibt es unter https://www.roteskreuz.at/oberoesterreich/eferding/ich-will-helfen/zivildienst oder in der Rotkreuz-Bezirksstelle bei Andrea Harrer unter 07272 2400-25.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden