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EFERDING/GRIESKIRCHEN. Das Oberösterreichische Rote Kreuz baut seine Kapazitäten für Katastropheneinsätze aus. Insgesamt wurden 22 neue Mannschaftstransportwagen angeschafft, 16 davon bereits an Bezirksstellen in ganz Oberösterreich ausgeliefert. Auch die Bezirke Eferding und Grieskirchen profitieren davon.

Mit 22 neuen Mannschaftstransportwagen stärkt das Rote Kreuz flächendeckend seinen Katastrophenhilfsdienst. (Foto: OÖRK/König)

Die geländegängigen Allradfahrzeuge bieten Platz für jeweils acht Einsatzkräfte und können unter anderem bei Hochwasser, Evakuierungen oder Großschadenslagen eingesetzt werden. Durch die einheitliche Ausstattung eignen sie sich auch als mobile Führungsstellen und für organisationsübergreifende Einsätze im gesamten Bundesgebiet.

„Das integrierte Führungsunterstützungs-Modul hebt die Leistungsfähigkeit unseres Rettungsdienstes auf ein neues Niveau. Besonders bei komplexen Großschadenslagen profitieren wir von der modernen Technik, was direkt der Sicherheit der Bevölkerung zugutekommt“, sagt Samuel Humer, Bezirksrettungskommandant in Grieskirchen.

Auch Philipp Wiatschka, Bezirksgeschäftsleiter und Bezirksrettungskommandant in Eferding, hebt den Nutzen des neuen Fahrzeugs hervor: „Der neue multifunktionale Mannschaftswagen hebt unseren Einsatzwert – ob bei Schulungen oder im Einsatzfall – enorm. Nun können im Bedarfsfall noch schneller und zielgerichteter unsere Einheiten im Bezirk verlegt werden.“

Neben den 16 bereits ausgelieferten Mannschaftstransportwagen gehen heuer vier speziell ausgestattete Fahrzeuge an Suchhundestaffeln. Zwei weitere Fahrzeuge werden im Rotkreuz-Logistikzentrum in Linz stationiert, eines davon mit reinem Elektroantrieb.


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