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Fußball: Debakel für Aufsteiger, stürmende "Diva" Lindorfer liefert Doppelpack ab

Reinhard Spitzer, 16.08.2015 08:39

BEZIRKE EFERDING/GRIESKIRCHEN. Die dritte Zu-Null-Niederlage in Serie musste SV Zaunergroup Wallern in der Regionalliga Mitte zur Kenntnis nehmen.

  1 / 2   Schwer unter die Räder kam der überforderte Aufsteiger ASV St. Marienkirchen/P. (Mi.) in Vöcklamarkt. Foto: Hörmandinger

„Lafnitz war überlegen und hat auch der Höhe nach verdient gewonnen“, kommentiert der sportliche Leiter Albert Huspek das Trattnachtaler 0:2 gegen die Steirer, die viel Pech bei drei Aluminiumtreffern hatten.

Bei FC Pasching/LASK Juniors gastiert Wallern am Samstag, 22. August (17 Uhr).

Vizemeister an der Spitze

Bei Askö Donau drei Treffer kassiert und dennoch den zweiten Saisonsieg nach dem souveränen 3:0 gegen Weißkirchen gefeiert. Das 4:3 in Linz bescherte Vizemeister SV Pöttinger Grieskirchen den Sprung an die Tabellenspitze. „Ein glücklicher Sieg. Die Kleinmünchner waren zumindest in der zweiten Hälfte die klar bessere Mannschaft. Wir reagierten, brachten in der Schlussphase einen zusätzlichen Stürmer und hatten noch das bessere Ende für uns“, konnte sich Chefcoach Helmut Wartinger wieder auf die Künste von Torschützenkönig Daniel Maria Lindorfer verlassen. Mit zwei sehenswerten Toren spielte sich die 30-jährige „launische Diva“ zum Matchwinner auf. „Lindorfer ist in bestimmten Situationen der torgefährlichste Mann der Liga. Aber nur, wenn er nicht zu viel trainiert“, zwinkert Wartinger.

Aufsteiger zahlten Lehrgeld

Herbe Schlappen kassierten die Aufsteiger in der OÖ-Liga. Während DSG SU Perg mit dem 1:4 gegen die Linzer „Edelweißen“ noch halbwegs glimpflich davon kam, ging ASV St. Marienkirchen/P. bei Titelanwärter UVB Vöcklamarkt gleich 1:7 unter. „Wir wurden an die Wand gespielt, einen Klassenunterschied hat man deutlich gesehen. Der ungewohnte Kunstrasen machte uns zusätzlich zu schaffen“, gibt Trainer Stephan Kuranda zu.

Einen klassischen Fehlstart in die neue Meisterschaft legte SV sedda Bad Schallerbach hin. Die Luksch-Elf verlor auch gegen Weißkirchen (0:1), erzielte noch kein Tor und ist nach zwei Runden punkteloser Träger der „roten Laterne“.

Dritte Runde: Grieskirchen – Micheldorf, Edelweiß – Bad Schallerbach (Fr., 19 Uhr) und St. Marienkirchen – Perg (Sa., 17 Uhr).

Absteiger holt einen Punkt

85 Minuten auf Erfolgskurs lag Landesliga-Heimkehrer UFC Eferding in Utzenaich nach der frühen Führung durch Ivica Lucic. Den Ausgleich durch Muratovic kassierte die Elf von Neo-Trainer Julius Raliukonis erst kurz vor dem Schlusspfiff.

Fünf wichtige Botschaften

Mit Beginn der Meisterschaft in der Oberösterreich- sowie den zwei Landes- und vier Bezirksligen starteten der Fußballverband und die Gebietskrankenkasse eine Aktion, die Vereine noch mehr für wichtige Themen sensibilisieren soll. In den sieben Ligen zirkulieren 35 Transparente mit einer Größe von sechs Quadratmetern, auf denen fünf wichtige Botschaften zu lesen sind: „Wir zeigen Übergriffen die rote Karte“, „Gemeinsam statt einsam – Nein zu Mobbing“, „Goalgetter eat better“, „Viele Wurzeln, ein Stamm“ und „Gemeinsam spielen – feiern – Vorbild sein“.

Seit einem Jahr profitieren die Klubs im Land ob der Enns vom Vereinscoaching von OÖFV und OÖGKK und können beispielsweise kostenlose Workshops auf der eigenen Anlage buchen. Nähere Infos im Internet unter www.vereinscoaching.org


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