Solosieg für Riccardo Zoidl beim Grand Prix Niederösterreich
EFERDING/WELS. Riccardo Zoidl vom Felbermayr-Express ist heuer in der Radbundesliga das Maß der Dinge. Beim GP Niederösterreich konnte er seinen Vorjahressieg wiederholen und souverän mit 1:27 Minuten Vorsprung auf seinen Teamkollegen Stephan Rabitsch und den Italiener Matteo Badilatti vom Team Vorarlberg (1:29 Minuten zurück) die Ziellinie überqueren. Nach dem überlegenen Sieg im Burgenland vor einem Monat war dies der nächste Streich des Eferdinger Radprofis. Auch in der Gesamtwertung der Radbundesliga führt Zoidl jetzt deutlich, die nächsten Rennen sind die Staatsmeisterschaften Einzelzeitfahren und Straße am 29. Juni und 1. Juli 2018.

Beim Rad-Bundesligarennen über 158 Kilometer und 3.180 Höhenmeter ging das taktische Kalkül des Welser Profiteams voll auf. Eine Gruppe mit 25 Fahrern konnten sich bereits knapp nach dem Start absetzen, darunter die Welser Matthias Krizek, Daniel Lehner, Lukas Schlemmer und Markus Eibegger. Durch zahlreiche Attacken schrumpfte die Spitzengruppe auf 15 Fahrer und Rabitsch und Zoidl schlossen zur Spitze auf. 25 Kilometer vor dem Ziel ritt der Ö-Tour Sieger von 2013 bei einer Bergwertung die entscheidende Attacke und löste sich von seinen Konkurrenten. Nach 4:09:57 Stunden (Schnitt 37,9 km/h) konnte der Felbermayr-Fahrer die Hände in die Höhe reißen und seinen Erfolg feiern. Stephan Rabitsch sicherte sich im Sprintduell den 2. Rang vor Metteo Badilatti.
Jetzt geht es für die Welser Radprofis in heimische Gefilde, bei der 9. Int. Oberösterreich-Radrundfahrt von 14. bis 17. Juni wollen die Messestädter ihren Vorjahreserfolg verteidigen.


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