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Regionale Arbeitsgruppe für das Projekt „Willkommenskultur OÖ – ein Beitrag zur Standortsicherung in Wels-Eferding“

Nora Heindl, 20.07.2015 09:00

EFERDING/WELS. Die Regionalmanagement OÖ GmbH setzt in Kooperation mit der Business Upper Austria im Auftrag von Wirtschaftslandesrat Michael Strugl das Projekt „Willkommenskultur OÖ – ein Beitrag zur Standortsicherung“ um. Nach erfolgreichen Pilotprojekten in Vöcklabruck-Gmunden und Innviertel-Hausruck sind nun Maßnahmen in den weiteren Regionen vorgesehen.

Regionale Arbeitsgruppe zum Projekt „Willkommenskultur OÖ – ein Beitrag zur Standortsicherung in Wels-Eferding“ (v. li.): LAbg. Jürgen Höckner (Obmann Forum Wels-Eferding), Susanne Kreinecker (Leader-Region Eferding), Maria Aumayr (Bezirkshauptmannschaft Eferding), Manfred Rumzucker (Business Upper Austria), Josef Past (AMS Eferding), Othmar Kraml (AMS Wels), Claudia Glössl (Magistrat der Stadt Wels), Anna Pucher (Regionalmanagement OÖ), Michael Slapnicka (Bezirkshauptmann Eferding) und Renate Fuxjäger (Regionalmanagement OÖ); nicht am Bild: Josef Gruber (Bezirkshauptmann Wels-Land). Fotocredit: RMOÖ GmbH

Erstmals wurde nun auch mit Experten und Verantwortlichen aus der Region Wels-Eferding das Vorhaben besprochen. Ziel ist es, gemeinsam mit Gemeinden, Betrieben und Institutionen vor Ort eine Willkommenskultur (weiter) zu entwickeln, mit der Zu- und Rückwanderern ein bestmöglicher Start geboten werden kann. Diese sollen dazu beitragen, den Fortbestand regionaler Betriebe zu sichern und einem Fachkräftemangel entgegen zu wirken. Das Projekt umfasst Interviews mit Zu- und Rückwanderern, Workshops in Fokusgruppen und die Entwicklung von regionalen Maßnahmen. In einem weiteren Schritt sollen Gemeinden und Betriebe mit einem Kompetenzentwicklungsmodell – dem sogenannten „Welcome-Check“ – unterstützt werden. 

LAbg. Jürgen Höckner, Obmann des Forums Wels-Eferding, freut sich über diese gemeinsame Initiative: „Der Fachkräftebedarf in Oberösterreich wird in den nächsten 20 Jahren massiv steigen. Die Entscheidung einer gut ausgebildeten Person, sich in einer Region in OÖ nieder zu lassen und zu bleiben, hängt nicht nur vom betrieblichen sondern auch vom gesellschaftlichen Umfeld und den Freizeitangeboten für die gesamte Familie ab! Das Zusammenspiel von Gemeinden, Betrieben und Vereinen spielt hierbei eine wesentliche Rolle.“


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