Forum Wels-Eferding: Gemeinsam mehr Fördergelder für die Region
EFERDING/WELS. Förderungen sind wichtige Impulsgeber und können Investitionen in den unterschiedlichsten Bereichen auslösen. Das Forum Wels-Eferding hat sich zum Ziel gesetzt, Vertreter aus der Region über ausgewählte Programme der neuen EU-Förderperiode zu informieren. Gemeinden, Vereine, Bildungsträger und Servicestellen sollen als potentielle Projektträger bestmöglich unterstützt werden.

Der Verein Forum Wels-Eferding fungiert als Sprachrohr seiner Mitglieder – der Stadt Wels und den beiden Leader Regionen LEWEL und REGEF – und beschäftigt sich mit den für die Region wichtigen Themen der Regionalentwicklung. „Die Regionalentwicklung in der Region Wels-WelsLand-Eferding liegt beim Forum in guten Händen. Mit der Reorganisation des Regionalentwicklungsvereins 2013 und der damit einhergehenden Vereinfachung für die Gemeinden konnten wir die Partnerschaft zwischen den Mitgliedern noch einmal verbessern. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, mithilfe der uns zur Verfügung stehenden Management Strukturen, den RMOÖ-Regionalmanagern und den LEADER Managern, regionale Projekte zu forcieren und zu unterstützen“, so Obmann Landtagsabgeordneter Jürgen Höckner.
In der neuen EU-Förderperiode will man gemeinsam die neuen Förderprogramme von EU, Bund und Land wieder bestmöglich nutzen und auf den bisherigen positiven Entwicklungen weiter aufbauen. Der Startschuss, um den Zugang zu Fördermitteln zu verbessern, fiel bei einer Programminfoveranstaltung in Schloss Puchberg. Sämtliche Akteure aus der Region waren eingeladen, sich einen Überblick über die Förderlandschaft zu verschaffen und in direkten Kontakt mit Experten der Förderstellen zu treten.
„Für Österreich ist es die vierte Programmperiode und es stehen von 2014 bis 2020 rund 5,18 Milliarden Euro aus EU-Fördertöpfen zur Verfügung, die in unterschiedlichen Höhen durch Bundes-, Landes- oder private Mittel kofinanziert werden müssen“, berichtete gleich zu Beginn Andreas Maier von der Österreichischen Raumordnungskonferenz kurz ÖROK.
„Der Andrang zur Veranstaltung hat uns gezeigt, dass wir mit der Informationsarbeit auf dem richtigen Weg sind“, erklärt Anna Pucher, Regionalmanagerin der RMOÖ und Koordinatorin des Forums, „jetzt heißt es weiter am Ball zu bleiben und in Zusammenarbeit zwischen Regionalverein, Regionalmanagement OÖ und LEADER das Beste für die Region und unsere Akteure herauszuholen.“


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