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Der Eine-Welt-Laden hat seine Türen geschlossen, der Fairytale-Schauraum öffnet sie

Nora Heindl, 29.01.2019 12:05

EFERDING. „Natürlich ist Wehmut dabei, es war einfach ein besonderes Geschäft“, erzählt Heinz Grandl. Mit Ende des Jahres hat der Eine-Welt-Laden in der Schmiedstraße seine Türen geschlossen.

  1 / 2   Heinz Grandl und Ingrid Gumpelmaier-Grandl widmen sich nun gemeinsam dem Modelabel Fairytale-Fashion. Foto: Privat

16 Jahre, davon vier in der Schlossergasse, gehörte der Eine-Welt- Laden für viele einfach dazu. Anfangs für so manch einen sicher „exotisch angehaucht“, entwickelte sich das Geschäft mit seinem Büchertauschregal, seiner Sammelstelle für Kaffeeverpackungen, seinem besonderen Sortiment und zahlreichen Veranstaltungen zu einem beliebten Treffpunkt. Der Austausch mit den Menschen und das Engagement für eine lebendige Stadt waren für Heinz Grandl und seine Frau Ingrid Gumpelmaier-Grandl immer wesentlich – und wird es auch bleiben. Nun wollen die beiden ihre Kräfte bündeln.

„In den letzten Jahren war jeder für sich selbstständig. Ich hatte den Eine-Welt-Laden in der Schmiedstraße, Ingrid ihr Modelabel Fairytale-Fashion bei uns zuhause in der Schlossergasse. Ich habe ihr bei der Buchhaltung geholfen, sie war der gute Geist des Eine-Welt-Ladens“, erklärt Heinz Grandl. „Mit der Zeit wäre das einfach für jeden von uns zu viel geworden, zumal das Modelabel immer erfolgreicher wird, die Laufkundschaft im Eine-Welt-Laden aber leider weniger wurde. Deshalb haben wir uns dazu entschieden, den Fairytale-Weg gemeinsam zu gehen“, ergänzt Ingrid Gumpelmaier-Grandl.

Atelier im Dachgeschoss

Ab März wollen sie das Dachgeschoss-Atelier in der Schlossergasse 7 einmal die Woche für Interessierte öffnen. Einmal im Monat findet zusätzlich ein Tag des offenen Ateliers statt. Schmuck und Taschen, wie sie im Eine-Welt- Laden erhältlich waren, wird es dort auch weiterhin geben. Das restliche Sortiment wissen die beiden in verschiedenen Eferdinger Geschäften in guten Händen. Vorverkaufskarten für die Veranstaltungen im KulturBahnhof gibt“s etwa bei Elektro Schachinger. „Natürlich ist Wehmut dabei, aber gleichzeitig freuen wir uns auch, dass Fairytale so gut ankommt, dass es unsere ganze Aufmerksamkeit braucht! Wir bleiben aber Ansprechpartner für fairen Handel“, schließt Ingrid Gumpelmaier-Grandl.


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