Eferdings Arbeiterkammer erkämpfte 2025 mehr als drei Millionen Euro
EFERDING. Die Arbeiterkammer (AK) Eferding unterstützte im vergangenen Jahr 4.124-mal Hilfesuchende und erstritt mehr als drei Millionen Euro für ihre Mitglieder.
Aktuell sind im Bezirk Eferding 14.080 AK-Mitglieder mit Hauptwohnsitz gemeldet. Viele von ihnen nutzen die Leistungen der Arbeiterkammer bei arbeits- und sozialrechtlichen Angelegenheiten oder bei Fragen rund um Weiterbildung. Im Jahr 2025 wandten sich Rat- und Hilfesuchende 4.124 Mal an die AK Eferding. Allerdings reicht bei vielen Problemen eine Beratung nicht aus und die AK interveniert beim Arbeitgeber oder zieht vor Gericht.
Bei den 93 Arbeitsrechtfällen im Bezirk hat sie insgesamt 234.843 Euro erkämpft, bei den 72 Sozialrechtsangelegenheiten im vergangenen Jahr waren es 2.628.318 Euro, wie Eferdings AK-Bezirksstellenleiterin Karin Brandmayer erklärt. Zudem erstritt die AK Eferding 171.484 Euro für Arbeitnehmer aus insolventen Betrieben. In Summe hat die AK Eferding im Vorjahr an arbeits- und sozialrechtlichen Ansprüchen sowie an Forderungen nach Insolvenzen für ihre Mitglieder Zahlungen von insgesamt 3.034.645 Euro erreicht. Das zeigt, wie wichtig eine regionale Anlaufstelle ist. „Die Mitarbeiter vor Ort schauen, dass die Leute zu ihrem Recht kommen. Zudem kämpft die AK auch für Angehörige von Mitgliedern“, sagt AK-Präsident Andreas Stangl.
Er erläutert weiter: „Das Gesundheitssystem entwickelt sich zum Problem. Dafür haben wir für unsere Mitglieder ein Dashboard entwickelt. OÖ hat die niedrigste Kassenarzt-Dichte Österreichs und bei den Ordinationen sind wir das zweitschlechteste Land. Mit dem Dashboard möchten wir der Politik einen Spiegel vorhalten und durch ständige Aktualisierung den Druck aufrechterhalten.“
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