Nach Derby-Krimi wartet im Halbfinale SV Ried auf den LASK
LINZ. Nach einem hart erkämpften 3:2-Sieg im Cup-Viertelfinale gegen Lokalrivale Blau-Weiß wartet im Halbfinale die SV Ried auf den LASK. Ried hatte im Viertelfinale unerwartet klar Rapid zuhause mit 3:0 besiegt.
Das Linzer Derby um den Halbfinaleinzug wurde vor 17.000 Zuschauern in der Raiffeisen Arena zu einem Spektakel.
Frühe Führung
Schon in der zweiten Minute hatte Isak Dahlqvist die Blau-Weißen sehenswert per Volley in Führung gebracht. Die Reaktion des LASK fiel verhalten aus, der Lokalrivale blieb bis auf eine Chance der Athletiker gegen den Favoriten das bessere Team. Folgerichtig fiel auch das 2:0. Nach Vorlage von Ex-LASK-Spieler Thomas Goiginger traf Shon Weissmann per Seitfallzieher.
Kalajdzic dreht Partie
Erst nach einer halben Stunde fing sich der LASK. Allen voran Sasa Kalajdzic zeigte, welch Potenzial der Stürmer hat, wenn er fit ist. Freistehend bugsierte er in der 35. Minute den Ball aus rund 20 Metern unhaltbar für den neuen Blau-Weiß-Keeper Nico Mantl ins Netz.Es war der erste Pflichtspieltreffer für die ÖFB-Sturmhoffnung, die nach drei Kreuzbandrissen seit Sommer von den Wolverhampton Wanderers an die Linzer verliehen ist.
In der zweiten Halbzeit zeigte der LASK, warum er in der Bundesliga erster Verfolger von Red Bull Salzburg ist. Nachdem erste Chancen noch vergeben wurden, war es George Bello, der in der 57. Minute für den Ausgleich sorgte.
Traumpass zum Siegtor
Danach zeigte wieder Kalajdzic seine Klasse. Mit einem Geniestreich bediente er den kurz zuvor eingewechselten Moses Usor. Nach einem überragenden Außenrist-Zuspiel in die Tiefe umkurvte der Nigerianer Goalie Mantl und schob mit rechts zum 3:2 ein.Im Kampf um den Finaleinzug trifft der LASK Anfang März – der Termin steht noch nicht genau fest – auswärts auf die SV Ried.
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