Niedrige Grundwasserstände in der Region Eferding/Grieskirchen
BEZIRKE EFERDING/GRIESKIRCHEN. In den letzten Monaten hat das Grundwasser in Oberösterreich teilweise historische Tiefststände erreicht. Auch in den Bezirken Eferding und Grieskirchen hat die Landwirtschaft mit Trockenheit zu kämpfen.

Die letzten Monate ohne ausreichend Niederschlag haben die Pegelstände vielerorts deutlich unter die Normalwerte sinken lassen. Besonders der Westen und Südwesten von Oberösterreich spüren das massiv. Im Winter und im Frühling gab es zu wenig Regen und auch wenn die zweite Februarhälfte kurzzeitig Besserung brachte, wurde es im März wieder trocken. Die Messstelle in Pupping zeigt, dass auch die Grundwasserstände im Bezirk Eferding sehr niedrig sind. Auch an der Messstation in Kallham ist deutlich eine sinkende Tendenz zu sehen. Der etwas feuchtere März brachte kurzfristige Besserung beim Grundwasser, nun zeigt die Kurve jedoch wieder nach unten.
Trockenheit belastet Landwirtschaft
Konkret bedeutet das: Landwirte beklagen ausgetrocknete Felder, Gärtner und Obstbauern müssen künstlich bewässern, während das Grundwasser sinkt. Und angesichts der bevorstehenden Poolbefüllungen könnte es in einzelnen Gemeinden auch mit dem Trinkwasser eng werden.
Klimaschutz-Landesrat Stefan Kaineder warnt, dass die Klimakrise längst da ist: „Wasser ist unser wertvollstes Gut. Und wir können nicht länger zuschauen, wie es uns davonfließt – oder besser gesagt: nicht davonfließt. Wenn die nächsten Wochen mehr Niederschläge bringen, können wir wieder etwas durchatmen. Aber: Wir dürfen uns darauf nicht verlassen. Österreich und die Welt werden trockener – das ist die harte Realität der nächsten Jahrzehnte. Wir tun jedenfalls alles dafür, den Wasserschatz Oberösterreichs zu bewahren und zu schützen. Denn es geht um nichts geringeres als unsere wunderschöne Heimat.“


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