Spatenstich für Hochwasserschutz in Schallemmersdorf

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Margareta Pittl Online Redaktion, 17.10.2019 10:32 Uhr

EMMERSDORF. Der Spatenstich für die letzte Hochwasserschutzmaßnahme in Emmersdorf wurde in Schallemmersdorf feierlich von LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf mit Bürgermeister Josef Kronsteiner gesetzt. Insgesamt fließen 8,6 Millionen Euro in die Maßnahmen, welche 20 Objekte vor einem 100-jährlichen Donauhochwasser schützten sollen.

„Emmersdorf wurde bei den vergangenen Hochwasserkatastrophen schwer getroffen. Umso wichtiger ist es, dass wir hier schon seit Jahren kräftig in die Sicherheit investieren und den Hochwasserschutz ausbauen“, betonte VP-LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf. Mit dem Spatenstich ist der erste Schritt gesetzt: Es folgen stationäre Mauern und Mauersockel mit mobilen Elementen, ein Hochwasserschutzdeich, eine Untergrundabdichtung sowie zwei Pumpwerke zur Grundwasserbewirtschaftung im Hochwasserfall. Zudem sorgen mobile Elemente für Sicherheit im Ernstfall. Für die bestmögliche Integration des Hochwasserschutzes in das Ortsbild und die vorhandenen Strukturen werden die Bauwerke entsprechend gestaltet, aber auch offensiv ortsplanerische Maßnahmen gesetzt, um bestehende Strukturen zu unterstreichen und auch neue Ortsraumsituationen zu gestalten.

30 Millionen Euro investiert

Erst im Vorjahr wurde der Flutschutz in Emmersdorf und Seegarten um 16,7 Millionen Euro eröffnet, im Jahr 2008 wurde Luberegg um 4,1 Millionen Euro hochwassergeschützt. Zusammen mit den Maßnahmen in Schallemmersdorf flossen so über die Jahre rund 30 Millionen Euro in den Hochwasserschutz der Gemeinde an der Donau. Dadurch wurden bereits 90 Objekte gesichert, 20 weitere folgen nach der Fertigstellung in Schallemmersdorf 2021. Pernkopf: „Insgesamt haben wir in den letzten Jahren bereits über eine Milliarde Euro in den Hochwasserschutz in Niederösterreich investiert, damit wurde über 300 Gemeinden sicherer gemacht.“

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