Neue Obfrau für Werbegemeinschaft Donau Oberösterreich: Karin Wundsam folgt Friedrich Bernhofer

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Elena Auinger Elena Auinger, Tips Redaktion, 06.02.2020 11:36 Uhr

BEZIRK SCHÄRDING/OÖ. Bei der 32. Generalversammlung der Werbegemeinschaft Donau Oberösterreich konnten der Obmann der Werbegemeinschaft Donau Oberösterreich Friedrich Bernhofer und Geschäftsführerin Petra Riffert rund 60 Delegierte begrüßen. Wie Ende des Jahres 2019 verlautbart, schlug der langjährige Obmann des Vereines „Werbegemeinschaft Donau Oberösterreich“, Friedrich Bernhofer vor, sein Amt in jüngere Hände zu legen. In seine Fußstapfen tritt Karin Wundsam aus Engelhartszell.

Bei seiner letzten Rede als Obmann gab Bernhofer anstelle eines Rückblicks, eine Liebeserklärung an die Donau – die er in den letzten 44 Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit, 17 Jahre davon als Obmann der Werbegemeinschaft Donau Oberösterreich, touristisch prägte.

Nachfolgerin gewählt

Bereits in der Vorstandssitzung am 16. Dezember 2019 war angesichts Bernhofers Entscheidung ein Wahlvorschlag für die Neuwahl einhellig erarbeitet worden. „Bei der Erstellung des Wahlvorschlages wurde darauf geachtet, dass die Regionen nördlich und südlich der Donau und oberhalb und unterhalb von Linz entsprechend der Zahl der Mitgliedsgemeinden vertreten sind. Da der Verein als eine der Hauptaufgaben die Schiffsanlegestellen des Landes Oberösterreich betreibt, wurden auch Vertreter der Gemeinden mit hohen Anlegezahlen im Wahlvorschlag berücksichtigt“, betonte Bürgermeister Wolfgang Schirz (St. Martin), der die Neuwahl vollzog. Der Wahlvorschlag der Vorstandsmitglieder wurde am 5. Februar 2020 einstimmig von den Delegierten angenommen und somit wurde Karin Wundsam aus dem oberen Bereich der Donauregion als neue Obfrau gewählt.

Erfahrene Touristikerin

Karin Wundsam absolvierte das bekannte Tourismuskolleg in Kleßheim bei Salzburg, sammelte touristische Erfahrungen in Tiroler Hotels, war mehrere Jahre erfolgreich als Geschäftsführerin der früheren Werbegemeinschaft „Oberes Donautal“ von Passau bis Eferding tätig und organisierte 1994 den Ball der Oberösterreich in Wien. Weiters koordinierte sie 1994 rund 100 Veranstaltungen und Aktivitäten im Rahmen der oberösterreichischen Landesausstellung „Die Donau“ in Engelhartszell, spricht mehrere Sprachen – was hinsichtlich des Themas der Internationalisierung sehr hilfreich ist – und hat bereits mehrere EU-Projekte (LEADER und Interreg) gemeinsam mit den bayerischen Nachbarn federführend abgewickelt. Als Stellvertreter werden sie zwei weitere langjährige Touristiker unterstützen: Landtagspräsident a.D. Komm.-Rat Viktor Sigl (Gründungsvorsitzender der Donau Oberösterreich) und Komm.-Rat Manfred Grubauer (Aufsichtsrats-Vorsitzender des Tourismusverbandes Linz).

Werbegemeinschaft Donau Oberösterreich

Die Werbegemeinschaft setzt sich aus 54 Mitgliedsgemeinden zusammen und kann jährlich rund 2,2 Mio. Nächtigungen verzeichnen. Der Vorstand wird für fünf Jahre (gleicher Zeitraum wie Aufsichtsrat beim Tourismusverband Donau Oberösterreich) gewählt. Gemeinsam sind sie (Tourismusverband und Verein) Gesellschafter der WGD Donau OÖ Tourismus GmbH. Durch die 2019 erfolgte Gründung des Tourismusverbandes Donau Oberösterreich haben sich die Aufgaben im Verein geändert. Er ist nun vorwiegend für den Bereich Infrastruktur (Schiffsanlegestellen, Donausteig, Donauradweg), das Thema Internationalisierung und für die Marke Donau Oberösterreich als eine der 5 oberösterreichischen Markendestinationen zuständig. Die Aufgaben des 38 Tourismusgemeinden umfassenden Verbandes Donau Oberösterreich, dem Friedrich Kaindlstorfer, Geschäftsführer der Curhaus Marienschwestern GmbH, als Aufsichtsrats-Vorsitzender vorsteht, unterscheiden sich von denen des Vereines und sind für alle oberösterreichischen Tourismusverbände im neuen oberösterreichischen Tourismusgesetz geregelt. Kaindlstorfer betont, dass ihm die enge Zusammenarbeit aller Donauorganisationen unter der Verantwortung der bewährten Geschäftsführung von Petra Riffert ein besonderes Anliegen ist.

Tätigkeitsbericht

Neben der Neuwahl haben Friedrich Bernhofer und Geschäftsführerin Petra Riffert bei der Generalversammlung einen umfangreichen und erfreulichen Tätigkeitsbericht vorgelegt: So erreichte die Donau Oberösterreich im Zeitraum von September 2018 bis August 2019 insgesamt 2.180.455 Nächtigungen und verzeichnete 1.158.244 Ankünfte. Im Vergleich zum Vorjahr wurde dabei bei den Nächtigungen ein Plus von 5,58 Prozent und bei den Ankünften ein Plus von 4,97 Prozent erreicht. Betrachtet man die Zahlen der oberösterreichischen Gemeinden ohne Linz und ohne bayerische Gemeinden, gab es bei den Nächtigungen mit 538.228 Nächtigungen eine Steigerung von 3,72 Prozent und bei den Ankünften mit 246.795 Ankünften ein Plus von 1,22 Prozent. Die Herkunft der Gäste, bezogen auf die Nächtigungen ergibt, dass mehr als die Hälfte der Gäste aus dem Inland (54 Prozent) kommen. Die Top 3 aus Österreich sind nach wie vor die Bundesländer Oberösterreich, Niederösterreich und Wien. Auch der Herkunftsmarkt Deutschland verzeichnete 2018/19 ein leichtes Nächtigungs-Plus von 1,51 Prozent. Die Top 3 der nächtigungsstärksten Gebiete aus Deutschland sind Bayern, Baden-Württemberg und Mitteldeutschland. Die Nächtigungszahlen aus dem restlichen Ausland erzielten ebenfalls eine Steigung und zwar von 5,40 Prozent. Hier sind Niederlande, Ungarn und Polen die Spitzenreiter, wobei einzelne Märkte wie beispielsweise Tschechien sehr positive Zuwächse erzielten.

Weiters umfasste der Tätigkeitsbericht u.a. folgende Informationen:

• 523.000 beförderte Passagiere auf Ausflugsschiffen

• 2.311 Anlegungen von Kabinenschiffen im Zeitraum Jänner bis Dezember 2019

• Rund 2,6 Millionen Besucher bei den Top-Ausflugszielen

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