„Kabarett, Konzerte oder Theater – unser Haus lebt von der Vielfalt“
Engerwitzdorf. Seit 2009 bietet das Kulturhaus Im Schöffl ein breites Angebot an Kulturveranstaltungen. Für den Erfolg mitverantwortlich ist Martina Österbauer, die Leiterin des Hauses.
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VON ANDREAS HAMEDINGER
Tips: Sie sind seit fünf Jahren im Kulturhaus Im Schöffl tätig. Welche Dinge haben sich in dieser Zeit geändert?
Martina Österbauer: Der Anfang war ziemlich schwierig, denn wir mussten uns einmal etablieren, einen Ruf erarbeiten.
Tips: Wie sieht das heute aus?
Österbauer: Dank der Unterstützung durch den Bürgermeister und den Amtsleiter sind wir gut aufgestellt. Und auch die Akzeptanz bei der Bevölkerung ist hervorragend.
Tips: Welches Geheimnis steckt hinter dem Erfolg?
Österbauer: Kabarett, Konzert oder Theater – unser Haus lebt von der Vielfalt. Anders gesagt – wir bieten für jeden Geschmack und jedes Alter unterschiedliche Veranstaltungen an.
Tips: Ist Ihnen ein Künstler, bei ihnen war, besonders in Erinnerung geblieben?
Österbauer: Vielleicht der Wolfgang Ambros. Der war herrlich unkompliziert.
Tips: Welchen Künstler würden Sie gerne zu Besuch haben?
Österbauer: Da fällt mir spontan der Rainhard Fendrich ein. Ich war zwar schon knapp davor ihn nach Engerwitzdorf zu bringen, aber leider scheiterte das Vorhaben.
Tips: Ist Linz mit seinem großen Kulturangebot ein Konkurrent beziehungsweise blickt man neidisch auf die Landeshauptstadt?
Österbauer: Neidisch überhaupt nicht, eher bewundernd. In Linz hat sich in den letzten Jahren gewaltig viel im kulturellen Bereich getan. Und es kommen auch viele Linzer zu unseren Veranstaltungen, daher würde ich auch nicht von Konkurrenz sprechen.
Tips: Sie sind also mit der Situation in Engerwitzdorf zufrieden.
Österbauer: Zu hundert Prozent. Hier kann ich meine kaufmännischen Kenntnisse mit einer künstlerischen Tätigkeit verbinden – eine ideale Kombination für mich.<


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