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ENGERWITZDORF. Die Firma Solarier aus Engerwitzdorf bekam kürzlich in Prag den Europäischen Solarpreis 2015 in der Kategorie „industrielle, kommerzielle oder landwirtschaftliche Betriebe“ verliehen.

V. l.: Geschäftsführer Roland Bamberger und Clemens Horacek, LR Michael Strugl, LH Josef Pühringer, LAbg. Ulrike Schwarz, Grüner Fred Ebner und Hans Messenböck beim Pressegespräch in Linz. Foto: Foto Strobl, Linz

Mit dieser hohen internationalen Auszeichnung würdigte die Jury das außerordentliche Engagement der Solarier für die Nutzung erneuerbarer Energien und für eine nachhaltige Lebensweise. „Für uns bedeutet diese europäische Auszeichnung die Bestätigung unserer Arbeit der letzten 30 Jahre. Gleichzeitig ist es ein klarer Auftrag, diesen Weg konsequent weiter zu gehen“, so die beiden Geschäftsführer Clemens Horacek und Roland Bamberger. „Mit den Energie- und Umwelttechnologien entstehen die Zukunftsmärkte. Diejenigen, die hier investieren, werden die Technologieführer und damit auch die Exportweltmeister der Zukunft sein. Dazu gratuliere ich auch diesem Unternehmen“, betonte Landeshauptmann Josef Pühringer nach der Verleihung.

Vom Pionier zum Großunternehmen

Aus einer Einkaufsgemeinschaft (1987) entwickelte sich das Unternehmen zu einem österreichweit anerkannten, innovativen Betrieb auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien. Die Dienstleistungen für die Nutzung erneuerbarer Energie reichen von Beratung, Planung und Montage bis hin zum Service für Solarthermie (Sonnenwärme), Photovoltaik (Sonnenstrom), Heizungsanlagen mit Biomasse-Kesseln und Wärmepumpen sowie Haustechnik (Sanitär, Lüftung, Elektro).

Über 17.000 Solaranlagen und mehr als 3500 Biomasse-Heizungen sowie unzählige Photovoltaik-Anlagen und Wärmepumpen gehen auf das Erfolgskonto des Unternehmens. Produziert werden die Sonnenkollektoren im Betrieb selbst. Vorwiegend Privathaushalte sowie Klein-und Mittelbetriebe zählen zu den Kunden des Energiebetriebs. Derzeit sind bei Solarier 62 Personen (davon vier Lehrlinge) tätig


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