Tag sechs: Auf den Spuren der Legio II Italica
ENNS/ROM. Am sechsten Tag der Reise, nahm sich die Legion als Etappenziel Slowenien vor. Doch es ging noch weiter als gedacht.

Aquileia - Das Venedig der Römerzeit. Die Bedeutung der Stadt ergab sich aus ihrer Funktion als wichtigem Verkehrsknotenpunkt zu Lande und zu Wasser. Aquileia entwickelte sich zu einer bedeutenden Handelsmetropole, zählte in der Römischen Kaiserzeit 30.000 Einwohner und wurde erste Hauptstadt der römischen Region X Regio Augusteo - „Venetia et Histra“.
Mittelpunkt des Handels
Es war schon zur Römerzeit ein Handelssitz von Macht, Reichtum und Glanz. Der römische Schriftsteller Plinius der Ältere berichtete, dass Bernstein von der Ostsee bis nach Aquileia transportiert wurde. Die Stadt lag zudem auf dem Weg in die Provinz Noricum, die durch den Bergbau für Rom wichtig war. Neben Bernstein war Aquileia vor allem für seine Glasindustrie bekannt. Schiffswerften entstanden und Zubehöre für den Transport zur See wurden in Aquileia hergestellt. Es war der Mittelpunkt des Handels zwischen dem Norden und des Südens und wir durften es besuchen.
Logatec
„Eine zutiefst beeindruckende Stadt, in der wir uns gerne noch länger aufgehalten hätten. Doch es ging es weiter, und zwar hochmotiviert. Wir verließen Italien und trafen in Slowenien ein. Es folgte nach zwei Flachlandetappen endlich wieder eine Bergetappe! Nach 175 Kilometer und 1325 Höhenmeter beendeten wir diese, zufrieden und wohlauf, im Sportzentrum Logatec. Wir waren weiter gekommen, als geplant“, freut sich Klaus Kamptner.


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