Das EnnsWerk bereichtert seit einem Jahr die Ennser Fortgehszene
ENNS. Das EnnsWerk hat am Freitag seinen ersten Geburtstag gefeiert. Tips traf Miteigentümer Andreas Huber zum Interview.

Tips:Was ist das Besondere an eurem Konzept?
Huber: Unsere Vision ist es, dass unsere Gäste gestärkt werden – sowohl im gastronomischen Sinn als auch emotional. Die Begegnung mit Menschen wird bei uns gelebt. Das merkt man, wenn man unsere Besucher in der EnnsWerk-Atmosphäre sieht.
Tips:Was war für dich rückblickend der schönste Moment im ersten Jahr?
Huber: Jedes Wochenende! Mein Herz hüpft, wenn ich die Menschen im Lokal beobachte, und wenn ich sehe, dass sie Spaß beim Fortgehen haben. In Enns war es sehr lange viel zu ruhig. Das hat sich auf jeden Fall nach dem ersten Jahr EnnsWerk schon stark verändert.
Tips:Wie siehst du die Fortgehszene allgemein in Enns?
Huber: Ich finde es super, dass es jetzt wieder mehr Lokale gibt, welche die Stadt beleben. Davon profitieren unterm Strich ja alle Gastronomen. In Enns ist es aus meiner Sicht auch ein Miteinander, was ich sehr positiv finde.
Tips:Welche Berühmtheiten sind im EnnsWerk schon ein und aus gegangen?
Huber: Einige, unter anderem Tennisprofi Andreas Haider-Maurer und Daviscup-Chef Stefan Koubek. Für mich als Tennis-Fan war das eine besondere Freude. Diese fallen mir auf die Schnelle ein, allerdings hat das für mich nicht so einen Stellenwert. Wichtig ist für uns, dass sich jeder Gast wohlfühlt und seinen Spaß hat.
Tips:Hat sich das Rauchverbot für euch ausgewirkt?
Huber: Wir haben über 80.000 Euro in die gläserne Trennwand und die überdimensionale Lüftung investiert. Das war leider alles für die Katz. Es gibt aber wegen des aktuellen Rauchverbots keine Schwierigkeiten. Die Gäste haben es längst angenommen.
Tips:Was wünscht du dir vonseiten der Politik?
Huber: Politik interessiert mich überhaupt nicht. Warum soll ich mir über etwas Gedanken machen, das ich nicht aktiv ändern kann, und mir vielleicht durch schlechte Gedanken noch den Tag versauen lassen? Ich bin ja auf dieser Welt, um für etwas zu sein und gegen etwas zu sein! Die Politik hat leider zu oft die Tendenz, gegen etwas zu sein, und für so einen Blödsinn habe ich keine Zeit.
Tips:Du warst früher als DJ unter dem Namen Insulin Junky unterwegs. Wird man dich einmal live im EnnsWerk erleben?
Huber: 2020 wird es einige Überraschungen und tolle Events geben. Ob ich da auch einmal musikalisch als DJ am Start bin, kann ich aktuell nicht sagen. Musikalisch geht der Stil des EnnsWerks in die moderne Richtung. Die Hits der 80er und 90er und aktuelle Charts dürfen nicht fehlen. Auch hinsichtlich Live-Musik haben wir schon tolle Künstler in Planung. Ich würde sagen, das erste Jahr war nur ein „Warm Up“ – jetzt geht die Party erst so richtig los.


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