Zukunftsbäume sollen am Ennser Hauptplatz für mehr Grün sorgen

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Michaela Primessnig Michaela Primessnig, Tips Redaktion, 26.11.2021 12:30 Uhr

ENNS. Sechs neue Bäume werden in den nächsten Wochen auf der Südseite des Ennser Hauptplatzes gepflanzt und sollen künftig das Stadtklima verbessern.

Dort wo jahrzehntelang die Bäume aufgrund der viel zu kleinen Baumscheiben vor sich hin kümmerten – im Fachjargon heißt das „nachlassende Vitalität-Degenerationsphase“ – soll sich in den nächsten Jahrzehnten eine zukunftsfähige vitale Baumreihe entwickeln. Im Auftrag der Stadt Enns hat das Landschaftsarchitekturbüro Kumpfmüller aus Steyr ein umfassendes Konzept auf dem neuesten Stand des Wissens ausgearbeitet. Bürgermeister Christian Deleja-Hotko freut sich sehr, dass die Arbeiten noch im heurigen Jahr durchgeführt werden können: „Ich setze mich für mehr Grün in unserer Stadt ein, damit unser Stadtklima dauerhaft verbessert wird. Weitere Bepflanzungen sind in Planung und sollen überall dort umgesetzt werden, wo es möglich ist!“

Schattenspender für Gastgärten

Die alten Bäume werden noch vor dem Winter ersetzt. Einzig der Spitzahorn in der Südwest-Ecke des Platzes, der die verhältnismäßig beste Vitalität aufweist, bleibt bestehen. Im ersten Schritt wird auf einer Fläche zwei mal 36 Quadratmetern der Boden entsiegelt, der Untergrund bis auf eine Tiefe von zwei Metern ausgetauscht und nach dem Schwammstadtprinzip neu aufgebaut. In Pflanzabständen von fünf Metern werden sechs großkronige Bäume gesetzt, die zum Zeitpunkt der Pflanzung schon einen Stammumfang von 25 bis 30 Zentimetern und eine Höhe von fünf bis sechs Metern aufweisen.

Ausgewählt wurden Baumarten, die nach derzeitigem Wissensstand in den nächsten Jahrzehnten mit den Klimaverschärfungen gut zurechtkommen und mit ihren breiten Kronen Parkplätze und Gastgärten beschatten: Platane, Rotföhre, Espe, Spitzahorn, Blumenesche und Vogelkirsche. Nach Pflanzung der Bäume wird der Streifen zwischen den Parkplätzen mit einem wasserdurchlässigen Kleinsteinpflaster aus gebrauchten Granitwürfeln befestigt. Eine unterirdische Tropfbewässerung sorgt in den ersten beiden Jahren für eine ausreichende Versorgung der Bäume mit Wasser.

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