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HÖRSCHING/ENNS. Über 100 Soldaten aus den Garnisonen in Oberösterreich unterstützen seit einer Woche wieder die Bezirksverwaltungsbehörden zusätzlich zu den Soldaten im Contact Tracing Pool beim Land Oberösterreich.

Die Soldaten unterstützen bei der Nachverfolgung des Corona-Virus. (Foto: BMLV/Anton MICKLA)
  1 / 2   Die Soldaten unterstützen bei der Nachverfolgung des Corona-Virus. (Foto: BMLV/Anton MICKLA)

Zusammen mit den Beschäftigten des Landes und der Bezirkshauptmannschaften treten die Soldaten telefonisch in Kontakt mit auf Corona positiv Getesteten. Die Soldaten unterstützen von 8 Uhr morgens bis 18 Uhr abends und helfen so, die Verbreitung des Virus hintanzuhalten. „Wir unterstützen das Land Oberösterreich seit Monaten bei der Nachverfolgung des Virus. In der vierten Welle hat die Gesundheitsbehörde zusätzliche Unterstützung angefordert. Dieser Anforderung kommen wir nach und können auf einige Erfahrungen zurückgreifen. Trotzdem ist es immer wieder eine neue Herausforderung. Die rechtlichen Bestimmungen ändern sich, die Verbreitung des Virus nimmt neue Formen an, und viele unserer Grundwehrdiener gehen das erste Mal in den Contact Tracing-Einsatz. Denn unsere Grundwehrdiener, welche die Hauptlast des Einsatzes tragen, beenden nach sechs Monaten den Wehrdienst. Daher müssen wir meistens mit einer neuen Mannschaft an die Arbeit gehen. Es ist immer wieder erstaunlich, wie schnell sich unsere Soldaten auf neue Aufgaben einstellen“, sagte Militärkommandant Brigadier Dieter Muhr. Zugleich hat Anfang dieser Woche der Ersteinsatz von diplomierten Pflegern des Bundesheeres in der Rehaklinik Enns begonnen. Die diplomierten Pfleger der Feldambulanz aus Hörsching verstärken nun die Pflegekräfte.


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