Marsbase und Raumfahrt: Katholische Männerbewegung St. Florian organisierte Vater-Kind-Wochenende
ST. FLORIAN/KÖNIGSWIESEN. Ende Juli fand wieder das Vater-Kind-Wochenende statt, das die Katholische Männerbewegung St. Florian jährlich organisiert – heuer im Karlingerhaus in Königswiesen und auf der Ruine Prandegg. Dieses Mal stand die Raumfahrt auf dem Programm.

Gernot Grömer, Direktor des Österreichischen Weltraumforums, zog die 61 Teilnehmer des Vater-Kind-Wochenendes mit seinen Erzählungen und seiner Begeisterung für die Raumfahrt in den Bann. Er vermittelte auf spannende Art und Weise sein Wissen über den aktuellen Stand der Forschung und beantwortete Fragen der wissbegierigen Kinder über Ufos oder Schwarze Löcher. Außerdem konnten die Väter mit ihren Kindern friedliche Raketen, die bis zu 15 Meter hoch in die Luft flogen, basteln und eine Marsstadt mit futuristischen Gebäuden bauen. Die Marsbase wird bei der Kommunale in Peuerbach am 2. September ausgestellt, die sich ganz dem Thema Raumfahrt widmet. Bilder aus dem All, Filme über die Raumfahrt, Anschauungsmaterial (Raumfahrtshandschuh etc.) und ein Meteorit, der sechs Milliarden Jahre alt ist, machten dieses Wochenende zu einem galaktischen Höhepunkt. Auch Kinder mit Beeinträchtigung konnten heuer am Wochenende teilnehmen.
Miteinander Zeit verbringen
Darüber hinaus war genügend Zeit für Fußball, das Spiel mit dem Schwungtuch und weitere Stationen auf der Burg Prandegg. Väter konnten die gemeinsame Zeit mit ihren Kindern beim Spielen und Basteln genießen. Aber auch der Austausch unter den Männern ist ein wichtiger Bestandteil des Wochenendes. Das Karlingerhaus mit Turnsaal, Kletterwand und Hallenbad bot Vergnügen bei jedem Wetter. Für Hannes Hofer und sein Team von der Katholischen Männerbewegung St. Florian war das Vater-Kind-Wochenende wieder ein voller Erfolg: „Wenn der Vater eines Kindes, das auf den Rollstuhl angewiesen ist, sagt: ,Ich habe meine Tochter schon lange nicht mehr so viel lachen gesehen‘, dann zeugt dies von der besonderen Qualität dieses Wochenendes und dem guten Miteinander.“


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