Neue Broschüre berichtet über kirchliche Bauprojekte in der Diözese Linz
ENNS/OÖ. Rund 2.500 Gebäude und Objekte hat die Katholische Kirche in Oberösterreich zu bewahren. Dazu gehören Kirchen, Filialkirchen und Kapellen, Pfarrhöfe und -heime, Kindergärten, Aufbahrungshallen und andere Gebäude und Objekte.

Von 2017 bis 2021 wurden rund 900 kirchliche Bauprojekte durchgeführt. Die Bauausgaben in diesem Zeitraum betrugen rund 92 Millionen Euro. Davon wurden rund 26 Millionen Euro aus Mitteln des Kirchenbeitrags finanziert. Derzeit gibt es in Oberösterreich 752 laufende Bauprojekte in verschiedenen Stadien, von der Ideensammlung bis hin zur baldigen Fertigstellung. Eine Auswahl von 85 Bauprojekten ist in der Broschüre „Blickpunkt – Bauprojekte der Diözese Linz 2017–2021“ zusammengefasst. Sie gibt einen Einblick in die Vielfalt der Bautätigkeiten: von der Erneuerung eines Turmaufstiegs, der Neueindeckung eines Turmhelms über die Trockenlegung von Mauern und die Fassadenfärbelung bis hin zur Restaurierung historischer Altäre.
Vorplatz und Orgel erneuert
Die Broschüre enthält auch zwei Bauprojekte aus Enns. Bei der Basilika Enns-St. Laurenz wurde von 2017 bis 2018 der Vorplatz mit seinem gebrochenen Plattenbelag um 805.000 Euro erneuert. Aufgewertet wird der Vorplatz – eine weitestgehend monolithische Betonplatte – durch ein Kunstwerk von Arnold Reinthaler. Eine 18 Meter lange Zeitskala aus schwarzem Granit mit Messingkugeln bringt die 1.800-jährige Geschichte des Ortes symbolhaft zum Ausdruck. Die neue Franziskusorgel der Stadtpfarrkirche Enns-St. Marien besitzt insgesamt 32 klingende Stimmen. Das Instrument funktioniert rein mechanisch ohne jegliche Elektronik. Die Gesamtkosten für den Neubau der Orgel betrugen 518.000 Euro. Das Orgelprojekt konnte dank vieler Unterstützer in fünf Jahren ausfinanziert werden, ohne das Pfarrbudget zu belasten.


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