Gedenken in Enns an Opfer der Todesmärsche
ENNS. Im April 1945 wurden knapp 20.000 Juden auf sogenannten Todesmärschen von Mauthausen und Gusen nach Gunskirchen „evakuiert“. Zwangsarbeiter und KZ-Häftlinge wurden unter unvorstellbaren Bedingungen auch in Enns vorbeigetrieben und ermordet. Am 19. April findet erneut eine Gedenkveranstaltung statt.

Die Gedenkveranstaltung an die Opfer der Todesmärsche beginnt um 18 Uhr in Ennsdorf, Treffpunkt ist beim Bildstock an der Ecke Bäckerstraße/Westbahnstraße. Nach einer kurzen Ansprache führt der gemeinsame Weg entlang der Todesmarschstrecke bis zur Kreuzung Wienerstraße/B1. Im Oktober 2022 wurde hier ein neues Denkmal eröffnet, das die Todesmarsch-Opfer in den Umlandgemeinden darstellt und auf die Rettungsgeschichte von David Hersch hinweist. Danach führt der Weg weiter über die Volksschule Enns vorbei an der Gedenktafel für Bozena Skrabalek, die die Volksschule in Enns besucht hat und in Mauthausen ermordet wurde. Um 19 Uhr findet die Gedenkfeier für die 87 Opfer, die in Enns bestattet waren, beim Stiegenaufgang zur Basilika Enns-St. Laurenz mit Musik, Ansprachen und Erinnerung an konkrete Opfer statt. Einen Ausklang findet das Gedenken um 19.30 Uhr im Pfarrsaal Enns-St. Laurenz mit Texten, Briefmarken, Austausch und Erzählungen über Menschen, die couragiert gehandelt und sich damit für andere eingesetzt haben.


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15.04.2023 15:03
Beim Tun hapert es
Am Fr. 19.5.2006 wurde von Radio Antenne Salzburg in den 19-Uhr-nachrichten ein hoher BZOe-funktionaer (ich glaube, es war der burgenlaendische Spitzenkandidat) gefragt, wer BZOe-obmann wird. Antwort: das wird zum gegebenen Zeitpunkt bekanntgegeben und: "Kommt Zeit, kommt Rat, kommt ATTENTAT". Oesterreich duldet es.