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ENNS/ST. FLORIAN/ST. VALENTIN. Keinen Sieger brachte das Revierderby ASK Case IH Steyr St. Valentin gegen Union TTI St. Florian in der LT1 Oberösterreich-Liga.

In der 38. Minute „Rot“ sah St. Valentins Thomas Mitterndorfer (l.). Foto: Berles
In der 38. Minute „Rot“ sah St. Valentins Thomas Mitterndorfer (l.). Foto: Berles

„Spielerisch waren wir die klar bessere Mannschaft. Nach starkem Beginn haben wir aber nachgelassen. Die meiner Ansicht nach ungerechtfertigte rote Karte (Thomas Mitterndorfer musste bereits in Minute 38 wegen Foulspiels vom Platz, Anm.) war natürlich bitter für uns“, blickt ASK-Trainer Willi Wahlmüller auf das Geschehen zurück.

Sack nicht zugemacht

Von einem „gerechten Unentschieden“ spricht Gerhard Lindinger, sportlicher Leiter bei den „Sängerknaben“. „Nach der Führung agierten wir zu wenig konsequent und konnten den Sack nicht zumachen. Defensiv lieferten wir neuerlich eine ordentliche Leistung ab.“ Vor der beachtlichen Kulisse von mehr als 400 Fans schoss Rajko Vujanovic die Gäste unmittelbar nach Wiederbeginn in Führung. Den späten Ausgleich zum Endstand nahm Jochen Pardametz auf seine Kappe. „In der Schlussphase warfen wir alles nach vorne und belohnten uns zumindest mit dem Ausgleichstreffer. Zufrieden bin ich dennoch nicht. Trotz Unterzahl hätten wir mehr herausholen müssen“, ärgert sich Wahlmüller.

Ennser Nullnummer

Ein torloses Unentschieden beim punktegleichen Tabellennachbarn Schiedlberg lieferte der Ennser SK in der Bezirksliga Ost ab. Nach der gelb-roten Ampelkarte gegen Thomas Singer mussten die Gastgeber die Schlussviertelstunde mit einem Mann weniger über die Rampe bringen. Die Truppe von Cheftrainer Erich Wagner schaffte es hingegen nicht, die Überzahl in einen Sieg umzumünzen.


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