Funktionäre fordern Freitesten auch für den Amateur- und Breitensport
REGION. Viele Vereine drängen darauf, endlich wieder das Training aufnehmen zu können. Was den Amateur- und Breitensport anbelangt, hält sich die Bundesregierung derzeit aber noch bedeckt.

„Wenn ich zum Frisör gehen will, lasse ich mich vorher testen. Warum soll das nicht auch für einen Sportverein möglich sein?“, fragt sich Klaus Haidinger, Obmann des Triathlon-Vereins SwimBikeRun-Enns und Vorsitzender des Ennser Stadtsportrats. Für Haidinger sei es kein Problem, Schnelltests durchzuführen und die Vereinsmitglieder bei einem negativen Ergebnis gemeinsam trainieren zu lassen. Dasselbe gelte für die Fitnessbranche. „Die Konzepte liegen längst alle vor, aber es tut sich nichts vonseiten der Bundesregierung“, beschwert sich Haidinger.
Hoffnung auf Gruppentraining ab März
Sehr ähnlich sieht das Peter Riedl, der Trainer des OÖ-Ligisten ASK St. Valentin. Seine Spieler müssen derzeit einzeln oder in Kleinstgruppen trainieren. Riedl hofft darauf, dass ab März wieder eine Form von Gruppentraining möglich ist. „Das Freitesten funktioniert in den Schulen und beim Frisör. Mit einem vernünftigen Konzept wäre das auch im Amateur- und Breitensport möglich“, meint Riedl übereinstimmend mit Haidinger. Einen positiven Nebeneffekt sieht Riedl darin, dass sich – in der Hoffnung, das Training in ihrem Sportverein wieder aufnehmen zu dürfen - noch mehr Menschen testen lassen würden als bisher.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden