„Lucky Luke“ verpasst knapp das Podest bei der Salzkammergut Trophy 2021

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Die Fahrer mussten heuer im Dauerregen die Strecken bewältigen. (Foto: Sportograf.com)
Die Fahrer mussten heuer im Dauerregen die Strecken bewältigen. (Foto: Sportograf.com)
Thomas Lettner Thomas Lettner, Tips Redaktion, 19.07.2021 08:21 Uhr

KRONSTORF/BAD GOISERN. Mountainbiker Lukas Kaufmann ging am Samstag bei der Salzkammergut Trophy auf der A-Strecke (205 Kilometer und 7.100 Höhenmeter) an den Start.

Tips:Du bist Vierter im A-Bewerb, Dritter in deiner Altersklasse und Erster im Teambewerb geworden. Wie zufrieden bist du mit deiner Leistung?

Kaufmann: Mit einem vierten Platz im A-Bewerbmuss man zufrieden sein. Es waren die besten Mountainbiker aus Österreich und anderen Ländern am Start. Drei Fahrer waren einfach schneller. Das muss man einfach akzeptieren. Ich werde schauen, dass ich noch besser werde.

Tips:Bist du froh, dass du jetzt wieder vor Publikum fahren konntest?

Kaufmann: Auf jeden Fall. Voriges Jahr gab es Einzelstarts. Teilweise sind nur Bergauf-Passagen gewertet worden. Zuschauer waren keine erlaubt. So ein Rennen lebt von den Zuschauern und den Emotionen. Es ist super, dass es wieder so läuft, wie wir es gewohnt sind.

Tips:Die Witterungsbedingungen waren aber nicht ganz optimal?

Kaufmann: Beim Start um fünf Uhr morgens war es trocken. Dann begann es richtig zu regnen. Es gab abwechselnd starken Regen, dann wieder Nieselregen, und hin und wieder hat es ganz aufgehört. Der große Vorteil zu 2019, wo es auch geregnet hat, war, dass die Temperaturen angenehmer waren. Ich war also ein bisschen besser vorbereitet und bin mit Gebol-Arbeitshandschuhen gefahren. Ich hatte immer warme Finger, sodass mir gleich etwas wärmer war. Grundsätzlich liegt mir aber der Regen, weil ich von der Fahrtechnik her einen Vorteil habe.

Tips:Hast du beim Fahrrad etwas umgestellt?

Kaufmann: Ich bin beim jetzt schon siebten Start erstmals mit einem Fully gefahren. Das heißt, dass ich auch am Hinterrad eine Federgabel hatte, die mehr Unebenheiten geschluckt hat. Bei einem Hardtail bekommt man harte Schläge auf die Füße. Das Fully war goldrichtig, weil die Strecke im Vergleich zu den vergangenen Jahren und in Kombination mit dem Regen technisch noch anspruchsvoller war. Ich werde hier in Zukunft nur mehr mit dem Fully fahren.

Tips:Deine Freundin Kathi ist Dritte in der Altersklasse 20 bis 29 geworden. Wie stolz macht dich das?

Kaufmann: Sehr! Als ich Kathi kennengelernt habe, hat sie mich als leidenschaftliche Läuferin zum Laufen gebracht. Ich habe sie dann öfters zu Laufbewerben mitgenommen, wo sie immer vorne dabei war. Beim Bergauffahren ist sie sehr gut. Bergab auch, sie muss aber noch etwas mehr trainieren. 2019 habe ich ihr einen Startplatz für den C-Bewerb geschenkt. Heuer hat sie ihn eingelöst. Ich bin sehr stolz darauf, dass sie beim ersten Mal gleich 70 Kilometer und über 2.000 Höhenmeter gefahren ist. Womöglich wird sie genauso verrückt nach Radrennen wie ich selber.

Tips:Was sind deine nächsten Rennen?

Kaufmann: Ich werde jetzt eine kurze Pause machen, um mich zu erholen. An den letzten fünf Wochenenden war ich immer unterwegs und bin sehr lange Rennen gefahren. Ab dem 10. August starte ich wieder beim Race Around Austria. Ich würde auch gerne wieder einmal bei einem Rennen im Ausland starten.

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