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ENNS/VÖCKLABRUCK. Nach den Coronaturbulenzen am Ende der Meisterschaft wollte der AWN TV Enns beim Final3 in Vöcklabruck trotz der Niederlagen in den Nachtragsspielen wieder auf die Erfolgsstraße zurückkehren.

Nach dem dritten Platz bei der Feldmeisterschaft steht der AWN TV Enns auch in der Halle unter den Top 3-Mannschaften in Österreich. (Foto: AWN TV Enns)

Im Halbfinale ging es gegen Union Compact Freistadt. Freistadt legte einen starken Start hin und gewann den ersten Satz mit 11:3. In Satz zwei ein ähnliches Bild: Die Ennser hatten mehr Spielanteile, doch Freistadt war klar die bessere Mannschaft. Erst im dritten Satz wendete sich das Blatt. Der AWN TV Enns zog auf 6:3 davon. Freistadt hielt dagegen, und es entwickelten sich schöne Spielzüge. Gegen Satzende brachten einige ungezwungene Fehler auf Ennser Seite Freistadt den Satzsieg. In dieser Tonart ging es weiter. Mit dem Rücken zur Wand hatten die Ennser die besten Szenen, hielten Freistadt auf Distanz und brachten den Satz mit 11:9 nach Hause.

Beste Hallensaison

Satz fünf war wieder eine enge Partie. Der AWN TV Enns legte vor, aber Freistadt ließ nicht locker. Erst bei 9:9 fiel die Entscheidung. Freistadt verwertete etwas glücklich zum 10:9. Ein Eigenfehler brachte den Mühlviertlern den 4:1-Sieg und den Einzug ins Finale. Der AWN TV Enns konnte nach der unfreiwilligen Corona-Spielpause seine Konstanz nicht wiederfinden und belegte nach einer guten Hallensaison Platz 3. „Vor unserer unfreiwilligen Spielpause hätte ich gesagt, wir müssen uns mit Platz drei begnügen. Nachdem drei Spieler der Starting Five von Corona betroffen waren, haben wir Bronze gewonnen und können damit zufrieden sein. Auch wenn zu Meisterschaftsende nicht alles optimal gelaufen ist, war es unsere beste Hallensaison in der ersten Bundesliga“, sagte der Ennser Kapitän Markus Zocher.


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