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ST. VALENTIN. Der SC St. Valentin veranstaltete Anfang Juni die 17. Ausgabe des Hermann Wallner Turniers für U8-Teams. Erstmals geschah dies ohne den Namensgeber, der wenige Tage nach der letzten Ausgabe am 10. Juni 2019 verstarb. 

Nationalteamspieler Xaver Schlager überreichte bei der Siegerehrung gemeinsam mit Sportstadtrat Andreas Hofreither und Stadtrat Andreas Pum die Pokale, Urkunden und Mannschaftsfotos. (Foto: Anna Kirchweger)

Das Turnier startete mit drei Vorrundengruppen zu je sechs Teams. 246 der insgesamt 398 Tore fielen bereits hier. In der Gruppe FC Liverpool setzte sich der FAC Wien vor FC Flyeralarm Admira durch. In der Gruppe Real Madrid behielt die Red Bull Akademie knapp vor dem LASK und Union St. Florian die Oberhand. Relativ klar entschieden wurde die dritte Gruppe Eintracht Frankfurt. Austria Wien schaffte in fünf Spielen ein imposantes Torverhältnis von 45:1. Danach gab es erstmals eine Hoffnungsrunde. Aufgrund des neues Modus' mussten sich leider zwei Teams vorzeitig verabschieden. In den drei Siebenmeterschießen war der SC St. Valentin II am nervenstärksten und besiegte SC St. Valentin I mit 2:0 sowie ASV Haidershofen mit 2:1 und stieg somit ins Achtelfinale auf. Für SC St. Valentin I und ASV Haidershofen (direktes Duell 4:3) war der Spieltag zu Ende.

Klare Ergebnisse im Halbfinale

Im Achtelfinale setzten sich die favorisierten Teams FAC Wien, FC Flyeralarm Admira, Red Bull Akademie, LASK und Austria Wien klar durch. Nun trennte sich das Feld in die Spiele um die Plätze 1-8 (Viertelfinale) und 9-16. Ins Halbfinale stiegen der FAC Wien (2:0 gegen das Team Wiener Linien) FC Flyeralarm Admira (2:1 im Schlagerspiel gegen die Red Bull Akademie), der LASK (nach einem superspannenden 1:0 gegen St. Florian) und Austria Wien (7:1 gegen den 1. SC Simmering) auf. In den unteren PlayOff-Spielen siegten der ASK St. Valentin, ASKÖ Donau Linz, USV St. Ulrich und der SV Losenstein. Es folgten die Kreuzspiele, bzw. das Halbfinale. Um die Plätze 13-16 gewannen ATSV Stein und ASKÖ Dionysen ihre Spiele, um die Plätze 9-12 gelang dies dem ASK St. Valentin und dem USV St. Ulrich und um die Plätze 5-8 siegten die Red Bull Akademie und die Union St. Florian. Die Halbfinalspiele endeten relativ klar. Austria Wien besiegte den LASK mit 4:0 und der Floridsdorfer AC bezwang FC Flyeralarm Admira mit 3:1.

FC Flyeralarm Admira wird Dritter

Zum Abschluss des Turnieres folgten wie immer die Finalspiele, die beginnend mit dem Spiel um Platz 15 die Spannung Richtung großem Finale stetig steigen ließ. Die Sieger in diesen Spielen hießen Union Wolfern (im Spiel um Platz 15 gegen den SC St. Valentin II 5:0), ASKÖ Dionysen (im Spiel um Platz 13 gegen den ATSV Stein 5:4 nach Siebenmeterschießen), SV Losenstein (im Spiel um Platz 11 gegen den ASKÖ Donau 4:0), ASK St. Valentin (im Spiel um Platz 9 gegen den USV St. Ulrich 2:1), 1. Simmeringer SC (im Spiel um Platz 7 gegen das Team Wiener Linien 2:1) Red Bull Akademie (im Spiel um Platz 5 gegen die Union St. Florian 2:1). Das Spiel um Platz 3, das sogenannte kleine Finale war für den FC Flyeralarm Admira eine klare Sache. Der LASK musste sich mit 0:6 geschlagen geben.

Xaver Schlager überreichte Urkunden

Das Finale war ein hochklassiges Match mit einer erst dominanten Austria Wien, die folgerichtig auch mit 1:0 in Führung ging. Die cleveren Floridsdorfer schlugen allerdings beinhart zurück und stellten innerhalb kürzester Zeit auf 3:1. Wenige Minuten vor dem Ende gab es sogar noch einen Siebenmeter für den FAC, der vom Keeper der Violetten aber exzellent abgewehrt wurde. Somit blieb es beim überraschenden, aber doch verdienten 3:1 Sieg für den Floridsdorfer AC, der das Turnier zum ersten Mal gewinnen konnte. Am Nachmittag schaute noch Nationalteamspieler Xaver Schlager vorbei, der bei der Siegerehrung gemeinsam mit Sportstadtrat Andreas Hofreither und Stadtrat Andreas Pum die Pokale, Urkunden und Mannschaftsfotos überreichte.


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