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ENNS. Vergange Woche wurde in einer Sondersitzung des Gemeinderates über den letzten offenen Punkt betreffend der Landesausstellung 2018 - die Finanzierung - abgestimmt.

Eines der Highlights: die Freilegung der zwölf Kalkbrennöfen. Foto: Robert Koch
Eines der Highlights: die Freilegung der zwölf Kalkbrennöfen. Foto: Robert Koch

Laut Bürgermeister Franz Stefan Karlinger liegt aus Sicht der Stadtgemeinde Enns ein ausgezeichnetes Verhandlungsergebnis am Tisch: „Für die Gemeinde sollte sich nun im schlechtesten Fall eine Investition in Höhe von rund 810.000 Euro brutto ergeben. Nun ist es an der Zeit, die für die Sanierung des Museumsprojektes notwendigen Schritte einzuleiten, um diese rechtzeitig abzuschließen“, so Karlinger. Auch Bundesrat außer Dienst Gottfried Kneifel sieht eine große Chance für die Region: „Die Landesausstellung wird die Positionierung der Stadt Enns weit über die Stadt- und Landesgrenzen hinaus neu definieren. Darauf kann man stolz sein.“

Die Landesausstellung 2018

Ziel der Oberösterreichischen Landesausstellung sei es, die historische Bedeutung des römischen Donau-Limes einerseits und das Leben am Limes andererseits zu dokumentieren. Für den Besucher sollen Rückschlüsse auf die Tatsache möglich sein, woher die römischen Soldaten, die an dieser Grenze ihren Dienst taten, kamen, wie sie das Alltagsleben in der Region prägten und was heute noch von diesen römischen Erbe in Enns erhalten geblieben ist. Die größte Bedeutung hatte der Donau-Limes zwischen 30 vor Christus und 160 nach Christus, wobei das in Enns gelegene Lauriacum als Lager der zweiten italischen Legion (Legio Secunda Ilalica) diente, die mit der Verteidigung der nördlichen Grenzlinie betraut war.


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