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ENNS. Im Rahmen der Landesausstellung „Die Rückkehr der Legion. Römisches Erbe in Oberösterreich“ haben sich 28 Betriebe in Enns entschlossen, das Römer-Thema in besonderer Weise aufzugreifen.

Als wunderbare Ergänzung zur Aktion „Mehr für deine Sesterzen“ findet nun die römische Alltagskultur Einzug in die Schaufenster. Viele Branchen haben weit in die Vergangenheit zurückreichende Wurzeln. Manche sogar bis in die Zeit der Römer. 28 eigens produzierte Werbeplakate informieren zu 28 ganz besonderen archäologischen Objekten und ihren Zusammenhang mit dem jeweiligen Betrieb. Die Stadt Enns wird damit im Landesausstellungsjahr zur Vitrine und die Kunden und Besucher werden beim „Römer-Schaufensterln“ interessante Objekte und Geschichten entdecken, was auch den Ennser Bürgermeister Stefan Kalringer freut: „Gerade für kleinstrukturrierte Städte ist es wichtig, dass Tourismus, Wirtschaft und die Gemeinde eng zusammenarbeiten, um eben gemeinsam mehr zu erreichen.“

Interessante Themen

Hier werden Themen aufgegriffen, die selten bis nie in Museen zu finden sind: Römische Modetrends werden ebenso erläutert, wie Haar- und Barttracht oder Körperpflege. Man bekommt aber auch Antworten auf die Fragen, ob es in der Antike bereits Brillen gegeben hat oder, was die Römer „darunter“ getragen haben.

Hintergrundwissen

Die Idee stammt vom Archäologen und Kulturvermittler Bernhard Schlag (Archaeothek Salzburg), dem die Vernetzung von Wirtschaft und Kultur ein besonderes Anliegen ist. Die Texte haben Schlag und Stefan Traxler (OÖ. Landesmuseum) verfasst. Martin Selinger (Koordinator Rahmenveranstaltungen OÖ. Landesausstellung 2018) war für die Projektabwicklung verantwortlich. Finanziert wurde das Projekt von der Direktion Kultur des Landes Oberösterreichs im Rahmen der OÖ. Landesausstellung 2018 „Die Rückkehr der Legion“.


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