Resolution bezüglich Sanierung, Umbau und Erweiterung des Zentrums Betreuung und Pflege Enns verabschiedet
ENNS. Um die Planungs- und Vorbereitungsarbeiten für einen Umbau und eine Erweiterung des Ennser Zentrums für Betreuung und Pflege voranzutreiben, wurde in der letzten Sitzung des Ennser Gemeinderates eine Resolution an die verantwortlichen Landes- und Bezirksstellen verabschiedet.

Darin wird seitens der Stadtgemeinde Enns eine ehest mögliche Einleitung der Konzeptionierungs- und Planungsphase für den Umbau, die Sanierung bzw. für die Erweiterung des Zentrums ersucht, um eine entsprechende Wohnsituation unter Berücksichtigung der notwendigen Bettenkapazitäten raschest möglich umsetzen zu können.
Großes Anliegen
„Es ist mir ein großes Anliegen, dass für ältere oder pflegebedürftige Ennserinnen und Ennser im Bedarfsfall ein Betreuungs- oder Pflegeplatz zur Verfügung steht. Wir werden alles in unserer Macht Stehende unternehmen, um das Projekt so rasch wie möglich zu starten“, betont Bürgermeister Franz Stefan Karlinger. Das Zentrum Betreuung und Pflege Enns sei eines der letzten Heime in Oberösterreich, das noch über eine hohe Anzahl an Doppelzimmer verfügt und somit keine Privatsphäre für die Bewohner gewährleistet.
Demografischen Entwicklung
Darüber hinaus soll bei den Planungsarbeiten auf ausreichend Pflegeplätzen geachtet werden, erklärt SPÖ-Fraktionsobmann Stefan Bauer, der als Betriebsrat im Zentrum Betreuung und Pflege Enns aus erster Hand weiß, welche Mängel ehest möglich behoben werden müssen. „Aufgrund der demografischen Entwicklung ist zu erwarten, dass mehr Plätze benötigt werden. Leider ist es jetzt schon der Fall, dass Ennser Bürger in anderen Altenheimen des Bezirkes untergebracht werden müssen, weil in der eigenen Gemeinde keine Plätze zur Verfügung standen. Da muss ehest möglich etwas getan werden.“


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