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ENNS. Aufgrund des Lockdowns und damit verbundener Umsatzeinbußen liegen bei manchen Gastronomen die Nerven blank, was Protestaktionen nach sich zog. Tips befragte Wolfgang Brunner, den Wirtesprecher des Bezirks Linz-Land, dazu.

Foto: Thomas Lettner
Foto: Thomas Lettner

In Wien sperrten am Montag rund 150 Wirte auf, wobei sie allerdings keine Gäste bewirteten. Eine Linzer Altstadt-Wirtin sperrte trotz des Lockdowns vorige Woche ihr Lokal auf (Tips Linz berichtete). Der Magistrat sprach ein Betretungsverbot aus. Es hagelte insgesamt 96 Anzeigen gegen 37 Personen.

Fördergelder sind fair bemessen

„Solche Protestaktionen sind nicht zielführend und auch nicht gut überlegt. Keine Regierung macht die Schließungen jetzt gerne, und die Fördergelder sind fair bemessen. Natürlich gibt es immer wieder wen, der in keine Schablone passt, aber es wird keiner zurückgelassen und es sollte Aufgabe der Steuerberater sein, die richtige Form für jeden zu finden. In meinem Betrieb ist alles in versprochener Höhe und zeitgerecht eingetroffen. Wir haben aber auch fristgerecht angesucht“, meint Brunner, der das Gasthof/Hotel zum Goldenen Schiff am Ennser Hauptplatz betreibt.

Die Wirtschaftshilfen der Bundesregierung wurden um einen „Ausfallsbonus” ergänzt. Nähere Infos dazu gibt es hier.


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