Gastronomen zeigen Einigkeit bei der Eröffnung der Radfähre Ennsegg
REGION. Beim Saisonstart der Radfähre Ennsegg am 1. Mai präsentierte sich nicht nur der Ennser Tourismusvereinsobmann Wolfgang Brunner bereit für zahlreichen Überfahrten nach Mauthausen und St. Pantaleon-Erla. Auch die Hoteliers und Gastronomen demonstrierten Einigkeit und freuen sich auf die Öffnungsschritte ab 19. Mai.

„Wir sind bereit für unsere Gäste“ – so das einhellige Statement der heimischen Gastronomie von Enns über Mauthausen bis St. Pantaleon-Erla. Symbolisch stach auch die traditionsreiche Radfähre Ennsegg in See, die die drei Gemeinden miteinander verbindet und den gemeinsamen Aufbruch idyllisch untermalte. Sowohl Tourismusvereinsobmann Wolfgang Brunner als auch der Vorsitzende des Mauthausen Tourismus Gottfried Kraft und Mauthausens Bürgermeister Thomas Punkenhofer (SPÖ) hoben in ihren Ansprachen das verbindende Element hervor, das die Radfähre Ennsegg seit nunmehr 27 Jahren unfallfrei symbolisiert, verwiesen dabei aber auch auf die schwierige finanzielle Situation, die die neue Ordnung der Tourismusverbände mit sich bringt.
Vorfreude auf Öffnungsschritte
„24.000 Personen transportiert die Radfähre dank unserer 18 Fährmänner in jeder Saison, was mit erheblichen Personal- und Benzinkosten einhergeht. Da müssen wir jetzt alle zusammenhelfen, damit wir dieses Angebot auch weiterhin zur Verfügung stellen können. Denn wie wir sehen, wird es von den Menschen dankend angenommen. Sie wechseln gerne die Ufer, gehen hier wie dort auf ein Eis oder lassen sich in den Restaurants verköstigen. Die Radfähre Ennsegg ist ein wichtiger Pfeiler für den Tourismus vor Ort, und der ist ein wichtiger Pfeiler für unsere Gastronomen und Hoteliers. Und wir alle freuen uns, unsere Gäste schon bald wieder begrüßen zu dürfen, um sie nach Herzenslust zu bewirten. Denn das kulinarische Angebot ist groß in der Region“, so Brunner abschließend.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden