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881 Gemeinderatskandidaten gehen für die SPÖ im Bezirk Linz-Land ins Rennen

Thomas Lettner, 25.08.2021 14:00

BEZIRK LINZ-LAND. 881 SPÖ-Kandidaten treten in allen 22 Gemeinden und Städten des Bezirks Linz-Land bei der Wahl am 26. September an.

Tobias Höglinger aus Leonding ist Vorsitzender der SPÖ Linz-Land. (Foto: Sebastian Philipp)
Tobias Höglinger aus Leonding ist Vorsitzender der SPÖ Linz-Land. (Foto: Sebastian Philipp)

Von den rund 151.000 Einwohnern in Linz-Land leben schon heute gut 75 Prozent in SPÖ-geführten Gemeinden. „Diese 114.000 Menschen schätzen die hohe Lebensqualität und den Service ihrer Gemeinde oder Stadt sehr. Doch es gibt noch vieles zu tun, denn die Gesellschaft verändert sich rasant, und auch die Corona-Pandemie stellt uns vor neue Herausforderungen“, sagt SPÖ-Bezirksvorsitzender Tobias Höglinger.

Mehr Gewicht für Linz-Land

Wesentliche Lebensbereiche werden in den Gemeinden gestaltet. Von der Kinderbetreuung bis zur Pflege, von den Verkehrsprojekten über die Wasserversorgung bis zur Müllentsorgung. Attraktiver, leistbarer Wohnraum gehört genauso dazu wie gute Arbeitsplätze, Schulen und Freizeitangebote. Den Gemeinden fehle es jedoch an nötigem Gestaltungsspielraum und ausreichend finanziellen Mitteln, weil die schwarz-blaue Landesregierung die schwierige Lage der Gemeinden immer weiter verschärft. So fließen beispielsweise von den Gemeinden über komplizierte Umlagensysteme jährlich rund 350 Millionen mehr an das Land Oberösterreich als dieses den Gemeinden über Förderungen zurückgibt.

Mehr Geld für Gemeinden

Die SPÖ Linz-Land fordert daher die Abschaffung der Landesumlage, damit den Gemeinden mehr Geld für ihre vielfältigen und wichtigen Aufgaben bleibt. „Wir möchten die Finanzierung der Krankenanstalten und Pflegeeinrichtungen auf neue Beine stellen und fordern die Aufstockung des Gemeindepakets des Landes Oberösterreich. Außerdem schlagen wir ein Sonderbudget für Gemeinden zur Schaffung von leistbarem Wohnraum sowie wohnortnahen Arbeitsplätzen, Kultur- und Freizeiteinrichtungen vor“, so Höglinger.


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