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Egon Gillinger, Geschäftsführer der Firma SPS Technik GmbH in St. Valentin, mahnt in einem Leserbrief einen raschen Bau der Donaubrücke ein.Egon Gillinger, Geschäftsführer der Firma SPS Technik GmbH,St. Valentin

Die Donaubrücken ist ein Nadelöhr zwischen Oberösterreich und Niederösterreich (Foto: mott)
Die Donaubrücken ist ein Nadelöhr zwischen Oberösterreich und Niederösterreich (Foto: mott)

Die aktuelle Mauthausener Brücke und die damit verbundene Verkehrssituation stellt für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf dem täglichen Weg zur Arbeitsstätte bzw. auf dem Weg zu unseren Kunden eine große Herausforderung dar. Etwa ein Drittel unserer Belegschaft muss sich Tag für Tag durch den zähen Verkehr rund um die alte Mauthausener Brücke kämpfen. Auch wichtige Kunden und Geschäftspartner unserer Firma befinden sich auf der anderen Donauseite.

Infolgedessen verursacht die bestehende schlechte Infrastruktur stetig wachsende zeitliche Verzögerungen, welche bereits seit Jahren einen finanziellen Schaden für unser und auch andere Unternehmen bedeuten. Die Situation führt nicht zuletzt dazu, dass immer mehr Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dazu bewogen werden, unsere Firma zu verlassen, um einen unkomplizierteren, zügigeren und somit stressfreien Arbeitsweg sicherzustellen.

Der zusätzliche Abbiegestreifen hat zwar kurzfristig eine minimale Verbesserung gebracht, jedoch kann man hier keineswegs von einer nachhaltigen Lösung sprechen. Eine erneute kostenintensive Renovierung der alten Brücke und ein Aufschub des Brückenneubaus, worauf die Betroffenen bereits seit Jahren sehnlichst warten, ist unserer Meinung nach wirklich nicht mehr tragbar und erst recht eine äußerst ineffiziente Verwendung öffentlicher Mittel, sprich pure Verschwendung von Steuergeld!

Die täglichen Verkehrsstaus und das damit verbundene Chaos auf den Straßen, sind mittlerweile absolut untragbar und sorgen zunehmend für Frustration innerhalb unserer Belegschaft. Für jene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, welche auf der anderen Donauseite wohnhaft sind, bedeutet das Jahr 2024, in dem der Brückenneubau endlich starten soll, ein Lichtblick und eine Aussicht darauf, eine der Streckenlänge angemessene Zeit nach Hause zu benötigen. Es bedeutet, Termine, ob privater oder geschäftlicher Natur, verlässlich einhalten zu können. Es bedeutet, pünktlich zum Abendessen mit der Familie daheim zu sein. Für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter setzen wir uns als Arbeitgeber deshalb gegen weitere Verzögerungen des geplanten Baustarts ein!

Der Bau der neuen Brücke ist längst überfällig und nur so können wir die Sicherheit der steigenden Anzahl an Verkehrsteilnehmern gewährleisten und damit die Verkehrsflüsse optimieren und die Reisezeiten erheblich verkürzen.

Eine verbesserte Infrastruktur würden nicht nur die Arbeitsbedingungen unserer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer positiv beeinflussen, sondern auch die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen im Grenzgebiet Ober- und Niederösterreich auf lange Sicht stärken. Die langfristigen Vorteile eines ehestmöglichen Brückenneubaus überwiegen bei Weitem die Kosten und es ist nun wirklich an der Zeit sich von der alten Mauthausener Brücke zu verabschieden, um die Wirtschaft unserer Region nachhaltig zu stärken.

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