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NIEDERNEUKIRCHEN/KIRCHBERG-THENING/ST. FLORIAN. Beim großen Netzwerktreffen des Bodenbündnisses Oberösterreich wurden Niederneukirchen, Kirchberg-Thening und St. Florian für ihr langjähriges Engagement im Bodenschutz geehrt.

Bodenbündnis-GF Norbert Rainer, Christoph Gallner (Bgm. Niederneukirchen), Gabriela Schönberger (Obfrau Umweltausschuss St. Florian), Peter Michael Breitenauer (Bgm. Kirchberg-Thening), Tamara Neuhauser (Obfrau Umweltausschuss Kirchberg-Thening), Bodenbündnis-Projektleiterin Gerlinde Larndorfer-Armbruster und Klimalandesrat Stefan Kaineder (v. l.) (Foto: Land OÖ/Charlotte Guggenberger)

Hauptthemen des Netzwerktreffens im Offenen Kulturhaus Linz waren nachhaltige Raumplanung und Bodenschutz. Unter den geehrten Mitgliedsgemeinden befanden sich auch drei Kommunen aus dem Bezirk Linz-Land: Niederneukirchen, Kirchberg-Thening und St. Florian bei Linz. Niederneukirchen und Kirchberg-Thening wurden für 15 Jahre, St. Florian für zehn Jahre Mitgliedschaft ausgezeichnet.

Bodenschutz als Voraussetzung für klimaresiliente Lebensräume

Landesrat Stefan Kaineder hob die Bedeutung des Netzwerks hervor: „Dass bereits mehr als ein Viertel der oberösterreichischen Gemeinden Teil des Bodenbündnisses sind, zeigt eindrucksvoll: Bodenschutz gewinnt an Bedeutung. Gesunde Böden sind unsere Lebensgrundlage.“

Klimabündnis-Geschäftsführer Norbert Rainer betonte die Verantwortung der Kommunen: „Gemeinden, die ihren Boden wertschätzen und bewusst planen, schaffen langfristig stabile, klimaresiliente Lebensräume.“

Jeder zweite Oberösterreicher lebt in Bodenbündnis-Gemeinde

Die Linz-Land-Gemeinden setzen seit vielen Jahren auf Innenentwicklung, sorgsame Flächennutzung und den Schutz fruchtbarer Böden. Neben der Ehrung langjähriger Mitglieder traten acht weitere Gemeinden dem Bündnis bei.  „Das wachsende Netzwerk zeigt, dass Bodenschutz in der kommunalen Praxis angekommen ist“, zeigt sich Rainer erfreut.

Mit mittlerweile über 120 Mitgliedern ist Oberösterreich 2025 die mitgliederstärkste Bodenbündnis-Region Europas. 

Bündnis stärkt Gemeinden mit Workshops und Material

Dem Bodenbündnis können Gemeinden ganz einfach beitreten: Sie brauchen einen offiziellen Beschluss im Gemeinderat und schicken anschließend die Beitrittserklärung an das Klimabündnis OÖ. Danach erhält die Gemeinde eine Urkunde und eine Bodenbündnis-Tafel und kann selbst entscheiden, welche Maßnahmen sie für Bodenschutz und Innenentwicklung umsetzen möchte. Das Netzwerk unterstützt seine Mitglieder mit Beratung, Workshops und praktischen Materialien. 


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