Kohlenmonoxid-Austritt in Mehrparteienhaus - zahlreiche Verletzte
Fraham. Nachdem in einem Mehrparteienhaus in Fraham ein gefährlich hoher CO-Wert gemessen wurde, mussten all Bewohner medizinisch untersucht werden. Einige Bewohner hatten zuvor über Kopfschmerzen geklagt.
Zu mehreren Verletzten führte ein Kohlenmonoxid (CO) Austritt am Samstag in einem Mehrparteienhaus Fraham. Die Bewohner der Wohnung Nummer eins hatten den Hausarzt nach Unwohlsein und Kopfschmerzen verständigt, der wegen des Verdachts auf CO-Vergiftung Alarm schlug.
Hoher Belastungswert gemessen
Den Angaben der Organe der Linz AG zufolge hätten die Messungen in den Wohnungen 1 und 2 den CO-Wert von 200 erreicht, wobei ein Wert ab 30 als bedenklich einzustufen ist. Über dringendes Anraten der Organe der Linz AG wurden folglich alle Bewohner des Hauses medizinisch untersucht. Verletzungsgrade sind derzeit noch unbekannt.
Verschmutzter Kessel als Ursache
Der zuständige Rauchfangkehrer gab nach Besichtigung der Heizungsanlage an, es handle sich um einen Zentralheizungsofen, welcher mit Holz befeuert werde. Er habe als Ursache für den CO-Austritt die Verschmutzung des Brennstoffkessels (Verharzung) und des Ofenrohres festgestellt.


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