Heimatverein Frankenburg dokumentiert Volkskultur
FRANKENBURG. Dass sich Gstanzln und Spottlieder stark am Zeitgeschmack orientieren, beweisen die Aufnahmen des alle fünf Jahre stattfindenden Frankenburger Gstanzlsingens. Musiker-Originale sind gestorben und Musikstile verschwinden. So war auf der vorigen Aufnahme noch das Almern, das spezielle Jodeln des Innviertels zu hören. Ein Gesang, der inzwischen fast verschwunden ist.

Um den Wandel im Musikgeschmack zu dokumentieren und um denen, die an den beiden Großveranstaltungen in Frankenburg nicht teilnehmen konnten, einen Überblick über die großartigen Musiker der Würfelspielgemeinde zu geben, gibt der Heimatverein nun eine DVD heraus. Die 30 teilnehmenden Musiker erhalten den Tonträger als Dank für ihre kostenlose Mitwirkung. Der Erlös der beiden Abende wird übrigens für die Restaurierung der Friedhofskirche verwendet.
Die neue DVD gibt es um 15 Euro, wobei die ersten 50 Käufer auch die Aufnahme von 2012 gratis dazubekommen. Die Tonträger sind bei Skribo Kaisinger und im Cafe Pesendorfer erhältlich, sowie bei Heimatvereinsobmann Erwin Hofbauer.


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