Freinberg. Der Nutzfahrzeughersteller Schwarzmüller hat das Jahr 2014 mit einem Umsatz von 272 Millionen Euro beendet. Verstärkte Vertriebsaktivitäten in den bestehenden Märkten, die Einführung von innovativen Produktneuheiten und der Ausbau des Dienstleistungsgeschäftes haben dazu beigetragen.
Mit 272 Millionen Euro hat die Schwarzmüller Gruppe ihren Umsatz um 37 Millionen Euro gegenüber 2013 (235 Millionen Euro) signifikant erhöht. 27 Prozent des Umsatzes stammen dabei aus den margenträchtigen Dienstleistungsbereichen Kundendienst sowie Miet- und Gebrauchtfahrzeuge. Stärker als Markt gewachsen Das starke Wachstum führt Jan Willem Jongert auf mehrere Faktoren zurück. Die Marktkonjunktur sei gut gewesen, der Investitionsstau der Jahre 2009 bis 2013 löse sich langsam auf. Schwarzmüller sei es dabei gelungen, stärker als der Markt zu wachsen und Marktanteile zu gewinnen. Dies gelte vor allem für die Sektoren, in denen das Unternehmen auch in den kommenden Jahren Wachstum realisieren wolle: „Die Baubranche ist für uns sehr interessant, in diesem Bereich verfügen wir über hohe Kompetenz und über spezifisches Know-how“, so Jongert. Zudem wurde der Absatz in der Entsorgungswirtschaft und in der Landwirtschaft gesteigert. Größter Umsatzbereich bleibt der Fernverkehr, auf diesem Markt ist Schwarzmüller mit dem Ultralight-Sattelanhänger höchst erfolgreich. In der Produktion hat sich die Entwicklung von Kompetenzzentren als richtig erwiesen. So werden in den Werken Hanzing (Österreich), Žebrák (Tschechien) und Budapest (Ungarn) jeweils bestimmte Produktgruppen produziert. Umsatz von 300 Millionen Euro als Ziel Die strukturellen Veränderungen bei Produktion, Vertrieb und After Sales bilden 2015 weiterhin die Basis für ein kontinuierliches Wachstum. Jongert geht davon aus, dass der Umsatz in der Branche nochmals steigen werde. „Unser Ziel sind 300 Millionen Euro, also wiederum ein Wachstum im zweistelligen Bereich“, sagte Jongert – und die aktuell hohe Auftragslage weise bereits in diese Richtung. 2015 wird Schwarzmüller rund zehn Millionen Euro investieren, unter anderem in die Automatisierung des Aluminiumbaus.
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