Zwei extreme Raser auf der S 10 gestoppt
UNTERWEITERSDORF/LASBERG. Gleich zweimal musste die Polizei am Sonntag wegen extremen Temposündern auf der S 10, der Mühlviertler Schnellstraße, einschreiten.

Am 13. September 2020 um 14.50 Uhr führten Beamte der Auobahnpolizeiinspektion Kefermrakt auf der Mühlviertler Schnellstraße S10 in Richtung Norden unmittelbar vor der Einhausung Walchshof, Gemeindegebiet Lasberg, im 100 km/h-Bereich eine Lasermessung durch. Dabei wurde der Pkw eines 58-jährigen afghanischen Staatsangehörigen aus Linz mit einer Geschwindigkeit von 186 km/h gemessen. Er gab an, er habe eine Testfahrt für einen möglichen Fahrzeugverkauf durchgeführt. Anzeige wird erstattet.
Räder drehten beim Beschleunigen durch
Kurze Zeit später, um 15.30 Uhr, fuhr ein 23-jähriger Linzer mit einem Pkw mit Probefahrtkennzeichen auf der Auffahrt S 10 zur A 7 in Unterweitersdorf in Fahrtrichtung Linz. Dabei fiel er der Zivilstreife der Autobahnpolizei Kefermarkt auf, da er die Auspuffklappe öffnete und beim Gasgeben Lärm erregte und in weiterer Folge so stark beschleunigte, dass die Räder durchdrehten. Der Lenker beschleunigte auf der S 10 derart, dass sich mit dem Zivilstreifenfahrzeug eine Nachfahrt als sehr schwierig gestaltete. Mit weit überhöhter Geschwindigkeit lief er auf einem Pkw auf und hatte dann bei ca. 130 km/h zum vorderen Fahrzeug lediglich etwa zwei Autolängen Abstand.
Fluchtversuch mit 180 bis 200 km/h
Anschließend beschleunigte er wieder auf 180 bis 200 km/h, bis er wieder auflief und keinen erforderlichen Sicherheitsabstand einhielt. Es bestand Gefahr in Verzug, weshalb die hinter dem verdächtigen Lenker fahrende Zivilstreife beim Beginn der 100 km/h Beschränkung das Blaulicht und Folgetonhorn einschaltete. Als er dies bemerkte, versuchte der Lenker zu flüchten und beschleunigte auf 157 km/h, bis er wieder auflief und keinen entsprechenden Sicherheitsabstand einhielt. Der Lenker gab schließlich doch auf und konnte angehalten werden. Nach Auswertung des mitgefilmten Videos werden Anzeigen erstattet.


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