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GRÜNBACH. Einen spektakulären Sturz legte ein 81-jähriger Motorradlenker gestern, Donnerstag, auf der B 38 hin. Bei einem missglücktem Üerbholvorgang sprang der Linzer über ein sechs Meter breites Wasserauffangbecken neben der Straße und blieb schwer verletzt hinter einem Holzstapel liegen. 

Der 81-jährige Linzer sprang erst über ein sechs Meter breites Wasserauffangbecken neben Straße und blieb dann schwer verletzt hinter einem Holzstoß liegen. Foto: FF Rauchenödt

Am 22. Oktober 2020 fuhr ein 81-jähriger Linzer mit seinem Motorrad auf der B 38 von Freistadt in Richtung Sandl. Bei Straßenkilometer 95,718 wollte er einen PKW überholen, der hinter einem LKW nachfuhr. Im gleichen Moment setzte die vor ihm fahrende PKW-Lenkerin, eine 30-Jährige aus dem Bezirk Gmünd, ebenfalls zum Überholen an.

Sie sah aber im Rückspiegel, dass der hinter ihr fahrende Motorradfahrer bereits den Überholvorgang eingeleitet hatte und ordnete sich wieder hinter dem LKW ein. Der Mann wich, in der Annahme, dass der PKW auch überholen werde, jedoch soweit aus, dass er links von der Fahrbahn abkam.

Anschließend fuhr er 70 Meter neben der Straße. Schließlich sprang er über ein sechs Meter breites Wasserauffangbecken der B 38. Auf der mit Steinen ausgelegten Gegenböschung kam er zu Sturz. Der Linzer wurde vom Motorrad geschleudert und kam hinter einem Holzstoß am Waldrand zum Liegen.

Er war bis zum Eintreffen der Rettung und des Notarztes ansprechbar, wurde danach mit schweren Verletzungen ins LKH Freistadt eingeliefert. Die FF Rauchenödt führte die Fahrzeugbergung und den Ölbindeeinsatz durch.

Mehr Bilder auf der Homepage der FF Rauchenödt


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