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Betrunkener (56) wollte sich "Spaß" mit der Polizei erlauben und muss nun Einsatzkosten zahlen

Online Redaktion, 29.02.2024 20:37

FREISTADT. Ein Betrunkener (56) aus dem Bezirk Freistadt wollte sich Donnerstagnachmittag einen „Spaß“ mit der Polizei erlauben, dafür muss er nun die Einsatzkosten bezahlen, außerdem wird er angezeigt.

Der Mann wird bei der Staatsanwaltschaft Linz nach dem Notzeichengesetz erstattet, außerdem muss er die Einsatzkosten tragen. (Foto: Weihbold (Symbolfoto))

Der Mann erstattete unter einem falschen Namen über den Polizeinotruf Anzeige, dass er via Kurznachricht die Suizid-Ankündigung eines Bekannten erhalten habe. An der von ihm angegebenen Adresse konnte die herbeigeeilte Polizeistreife den Mann aber nicht antreffen. Bei einem neuerlichen Telefonat gab der 56-Jährige mehrere Varianten an, wo sein Aufenthaltsort und wie sein Name sei. Zudem meinte er, dass bereits alles in Ordnung sei und die Polizei nicht zu ihm kommen brauche. „Nach eindringlicher Belehrung über die soeben begangene Straftat, teilte er seine korrekten Daten mit. Außerdem gab er zu, gar keine Nachricht erhalten und sich nur einen 'Spaß' erlaubt zu haben. Er wird bei der Staatsanwaltschaft Linz nach dem Notzeichengesetz erstattet und zudem werden ihm die Kosten des Einsatzes vorgeschrieben“, berichtet die Polizei.

Hilfe in Krisen
Für Menschen in Krisensituationen und deren Angehörige gibt es eine Reihe von Anlaufstellen.
Unter suizid-praevention.gv.at findet man Notrufnummern und Erste Hilfe bei Suizidgedanken.
Telefonische Hilfe im Krisenfall gibt es auch bei:
Telefonseelsorge 142, täglich 0 bis 24 Uhr
Kriseninterventionszentrum Tel. 01 4069595, Montag bis Freitag 10 bis 17 Uhr; auch persönliche und E-Mail-Beratung: kriseninterventionszentrum.at.
Sozialpsychiatrischer Notdienst, Tel. 01 31330, täglich 0 bis 24 Uhr

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