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Online Redaktion, 16.06.2024 16:52

FREISTADT. Ein 40-jähriger tschechischer Staatsangehöriger brach am Samstagmorgen, 15. Juni, durch ein WC-Fenster in ein Einfamilienhaus ein. Die von der Tochter herbeigerufene Polizei konnte schließlich den Einbrecher stellen, er hatte neben Diebesgut auch eine verbotene Waffe bei sich und wies sich mit gefälschten Dokumenten aus. Der Mann wurde festgenommen.

Beispielfoto (Foto: stock.adobe.com/ZIHE)
Beispielfoto (Foto: stock.adobe.com/ZIHE)

Am 15. Juni um 09.20 Uhr rief eine 20-Jährige via Notruf die Polizei zu einem Einfamilienhaus im Ortsteil Kronast bei Freistadt, da sie dort einen verdächtigen Mann im Garten wahrgenommen hatte. Beim Eintreffen teilte die vor dem Wohnobjekt stehende Bewohnerin mit, dass der fremde Mann bereits in ihrem bzw. im elterlichen Haus sei.

Flüchtender wurde festgenommen

Aufgrund dessen wurde durch die Beamten sofort eine Außensicherung vorgenommen, wobei der unbekannte Mann plötzlich vom Balkon aus dem ersten Stock sprang und die Flucht ergreifen wollte. Die Beamten nahmen sofort die Verfolgung auf und konnten nach einer deutlichen Täteransprache den Flüchtenden stoppen und festnehmen. Es stellte sich heraus, dass es sich bei dem unbekannten Mann handelt es sich um einen 40-jährigen tschechischen Staatsbürger, welcher mit einem gestohlenen Mountainbike zum angeführten Objekt fuhr und dort durch ein gekipptes WC-Fenster (durch Aufbrechen) einstieg.

Diebstahlserie aufgedeckt

Als Diebesgut aus dem besagten Objekt konnten ein Mobiltelefon und Schmuck bei ihm sichergestellt werden.Bei der Personendurchsuchung konnte weiters noch eine verbotene Waffe (Teleskopschlagstock) sichergestellt werden. Durch weitere Ermittlungen konnte noch ein versuchter Motorraddiebstahl (Knacken des Zündschlosses) in Freistadt, mehrere Stunden zuvor geklärt werden. Ebenso konnte das gestohlene Mountainbike einem Tatort in Freistadt zugeordnet werden. Der Tscheche wies bei der Festnahme zwei totalgefälschte Personaldokumente vor und wird nun wegen Einbruchsdiebstahl, Urkundenfälschung und nach dem Waffengesetz angezeigt. Über Anordnung der Staatsanwaltschaft erfolgte die Einlieferung in die Justizanstalt Linz.


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