Prozess gegen mutmaßliche Brandstifterin geht in die nächste Runde
SCHÖNAU. Fortgesetzt wird am Freitag, 23. Jänner, das Gerichtsverfahren gegen eine 40-Jährige, der Brandstiftung an ihrem als Asylquartier genutzten Gasthof in Oberndorf vorgeworfen wird. Der Prozess war im Oktober 2025 vertagt worden, um weitere Zeugen vorzuladen.
Wie berichtet, wird der Frau vorgeworfen, in der Nacht von 9. auf 10. September 2024 an mehreren Stellen in der früheren Gaststube WC-Papier, Müll und eine Schaumstoffmatratze in Brand gesteckt zu haben. In Windeseile brannte das Gebäude vom Erdgeschoß bis zum Dach lichterloh.
Die 16 Hausbewohneraus Afghanistan, Somalia und der Türkei sowie ein Freund der Familie konnten sich in letzter Minute vor den Flammen retten. Sechs Männer kamen mit Rauchgasvergiftung ins Spital. Die ehemalige Wirtin hat beim ersten Verhandlungstermin jede Schuld von sich gewiesen. Der Strafrahmen bei einer Verurteilung sieht eine Freiheitsstrafe von einem bis zu zehn Jahren vor.
Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden