Erinnerung an den historischen Ochsentrieb
PREGARTEN. Mit Saisonstart im Museum Pregarten wird eine Skulptur im Hof des Lehnerhauses enthüllt. Damit erhalten ein alter Handelsweg und eine alte Mautstelle besondere Aufmerksamkeit. Symbolisiert wird der Ochsentrieb von den Tiefebenen Ungarns nach Süddeutschland.

Rund 20.000 langhörnige Rinder passierten pro Jahr diesen Wirtschaftsweg. Hunderte Jahre lang war dieser Viehtrieb ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. „Angeführt wurde dieser Rindertross von einem Ochsenkapitän, der keine leichte Aufgabe, hatte die Herde sicher über hunderte Kilometer zu bringen“, erläutert Vorstandsmitglied Karin Brandstötter. Gestaltet wird die Skulptur von Schmiedeweltmeister Peter Reisinger unter fachkundiger Mithilfe von „Freizeitschmied“ Bürgermeister außer Dienst Anton Scheuwimmer.
Idee von Helmut Wildberger
Ideengeber der Skulptur ist Helmut Wildberger, der auch den Brunnen im Hof des Museums gestaltet hat. „Wir waren sehr begeistert und fasziniert vom Ergebnis, als wir die Arbeiten in der neuen Werkstätte von Peter Reisinger in Pregarten mitverfolgen durften“, schwärmt Museumsobmann Reinhold Klinger. Beim Eröffnungstag wird es ein Schauschmieden geben. Gleichzeitig ab Saisonbeginn ist auch dieses Jahr die fotohistorische Ausstellung von Fotografien des 19. Jahrhunderts im Museum Pregarten zu sehen. Die Einzigartigkeit dieser Ausstellung in Oberösterreich veranlasste die Verantwortlichen auch heuer, diese Sonderschau zu zeigen.


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