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FREISTADT. Diesen Sommer wartet die Freistädter theaterzeit wieder mit einem berühmten Theaterstoff in der Messehalle auf: Der verlorene Sohn.

Der verlorene Sohn (Foto: Loucaz Steinherr)
Der verlorene Sohn (Foto: Loucaz Steinherr)

Sommer ist „theaterzeit“ in Freistadt: Mit einem reichhaltigen Programm aus Theater, Film, Literatur und Musik wird von Juli bis Anfang August nicht nur das Freistädter Publikum bedient, das über die Region hinaus etablierte Festival freut sich über immer mehr Besucher aus ganz Österreich, die das künstlerisch hochwertige Programm nicht verpassen möchten.

Heuer hat sich Stückautor und Regisseur Ulf Dückelmann mit der Uraufführung „Der verlorene Sohn“ wieder Großes vorgenommen: Die Handlung des Stückes ist durch die Inspiration des berühmten Dramas Die Räuber von Friedrich Schiller und des titelgebenden biblischen Gleichnisses entstanden und erzählt eine spannende Geschichte über die Figur Karl Moor, bei dessen Rückkehr in die Heimat nach jahrelanger Abwesenheit wörtlich kein Stein auf dem anderen bleibt. Rund um Karl scharen sich zwielichtige Figuren, die im Geheimen planen, die alte Ordnung zu stürzen und ein neues gesellschaftliches System zu errichten. Parallel kommt es zu familiären Problemen, denn der zurückgekehrte, vom Vater mit offenen Armen aufgenommene Karl ist für die zuhause gebliebene Schwester mehr als ein Dorn im Auge, schließlich geht es um die Übernahme des in wirtschaftlich instabilen Zeiten angeschlagenen Familienunternehmens, auf das die Schwester seit langem spitzt. Bei „Der verlorene Sohn“ darf man sich auf eine Theaterproduktion mit Herzblut freuen, die auf der weitläufigen Bühne der Freistädter Messehalle vom theaterzeit-Ensemble mit Film und Musik atmosphärisch in Szene gesetzt wird.

Movical und Literatur

Neben dem Theaterstück bietet das Festival weitere kulturelle Highlights, wie das Movical „The King: My Lebn“ mit dem legendären Mühlviertler Elvis (Rudolf Hofer und The King) in Form einer unkonventionellen Film-Konzert-Show. Der Puls!Film Award lädt junge Filmschaffende ein, einen Kurzfilm zum Thema dreams ≠ reality einzureichen (Jury: unter anderem Harald Sicheritz, Arman T. Riahi). Die Literaturzeit Freistadt transnational bietet zusätzlich zum regulären theaterzeit-Programm zwei Tage lang zahlreiche literarische Programmpunkte in Form von Literarischen Menüs. Hierfür kommen renommierte Schriftsteller wie Michael Köhlmeier, Monika Helfer, Tarek Leitner und David Wagner für Lesungen nach Freistadt. Jedermanns Heimat zeigt eine Spielfilmfassung der begeistert aufgenommenen Theaterinszenierung Jedermanns Schuld & Sühne von Dückelmann aus 2018. Die Volkstheater-Börse verspricht einen spannenden Einblick in das Theaterschaffen oberösterreichischer und bayerischer Theatervereine.

Festival-Highlights

Der verlorene Sohn (Theater): Premiere 14. Juli; weitere Termine: 20., 21., 22., 27., 28. und 29. Juli um 20 Uhr; The King: My Lebn / Movical Konzert: 2. August um 20 Uhr; Jedermanns Heimat (Spielfilmpremiere): 1. August um 19 Uhr; Literaturzeit/Literatur/Perfomance/Messe: 4. und 5. August ab 18.30 Uhr; Puls!Film Gala/Verleihung des Puls!Film Award 2023: 26. Juli um 20 Uhr; Volkstheaterbörse/Theater, Come together: 23. Juli um 18 Uhr; Alle Infos zum Programm: www.theaterzeit.at; Tickets: tickets@theaterzeit.at, Tel.: 0660 6066809, kupfticket.com/shops/theaterzeit; Tips verlost 5x2 Karten.


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