90-minütiges Supermatch zwischen Kabarettistin und Publikum in der Bruckmühle
PREGARTEN. „Nachspielzeit“ ist der Titel des Kabarettprogramms, mit dem Christina Kiesler, Trägerin des Österreichischen Kabarettpreises 2024, am Donnerstag, 23. Oktober in der Bruckmühle Pregarten gastiert.

Was kommt heraus, wenn ein Pottschacher David-Bowie-Verschnitt und die schönste Frau aus Neunkirchen in den Neunzigern auf Gran Canaria zu viel Gin Tonic trinken und Pistazien essen? Richtig: Christina Kiesler – eine Kabarettistin, die mit Haltung, Witz und Spielfreude das Patriarchat ins Schwitzen bringt.
In „Nachspielzeit“ wechselt Kiesler von der Randgruppen-Ersatzbank aufs Spielfeld und nimmt es mit Gegnern wie SK(a)pital auf. Auf der Position links außen setzt sie auf faire Ballumverteilung und sucht stets den Laufpass in die Tiefe. Doch wer glaubt, es ginge bloß darum, das Runde ins Eckige zu bekommen, irrt: Hier wird das Spielfeld zur Bühne für gesellschaftliche Satire, feministische Finten und humorvolle Seitenhiebe auf Kirche, Kapitalismus und Kleinstadtklischees. Ein 90-minütiges Supermatch zwischen Kiesler und Publikum – mit starker Offensive für die Lachmuskeln und zärtlicher Defensive für Hirn und Herz.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden