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FREISTADT. Immer wieder wird die Belebung der Freistädter Innenstadt gefordert. Ideen und Vorschläge gibt es viele.

Es gibt viele Ideen zur Belebung der Freistädter Innenstadt. Foto: Wiesinger
Es gibt viele Ideen zur Belebung der Freistädter Innenstadt. Foto: Wiesinger

Die Kaufkraftanalyse der Wirtschaftskammer zeigt, dass nur 15 Prozent des Umsatzes in der Innenstadt gemacht wird. Mit 13 Prozent ist auch der Anteil des touristischen Umsatzes in der Stadt relativ gering. Die Einkaufsatmosphäre und der Branchenmix werden als mäßig beurteilt. Die Gastronomiestruktur wird hingegen als quantitativ ausreichend eingestuft. „Eine längerfristige klare Strategie kann die Innenstadt beleben und Private animieren, wieder stärker in die Innenstadt zu investieren“, sagt WKO-Leiter Dietmar Wolfsegger. „Bei der Suche nach neuen Handelsbetrieben muss der Focus auf heimische Unternehmer gelegt werden und die Innenstadt muss auch als interessanter Wohnort stärker positioniert werden.“ Auch von der Bürgerliste WIFF werden konkrete Ideen vorgeschlagen: „Die Innenstadt braucht eine zweite Zufahrt und die Parkplätze müssten gebührenfrei sein, damit die Geschäfte mit der Konkurrenz außerhalb mithalten können“, sagt Rainer Widmann. „Auch eine Freiluftbühne und ein Hotel würden mehr Besucher in die Innenstadt locken.“ Bürgermeister Christian Jachs hat die Freistädter Bevölkerung um Ideen und Vorschläge zur Innenstadtbelebung gebeten. „Wir haben 525 Rückmeldungen bekommen, das ist sehr erfreulich“, sagt Jachs. Er wird im September ein Konzept vorstellen. „Wir haben bereits viel getan, wie die Gestaltung von Gastgärten, Fassaden und Hauptplatz. Wir sind bemüht, weiter an der Stadtentwicklung zu arbeiten.“

Erfreulich ist die große Anzahl an Dienstleistern in der Innenstadt. Neben Banken, Versicherungen und Optikern gibt es auch ein gutes Angebot im Gesundheitsbereich. „Neu in die Innenstadt ist ein Kindertherapeut gekommen und auch ein Blaudruck-Geschäft mit Schneiderei wird kommen“, sagt der Bürgermeister.

Konkurrenz durch die Einkaufszentren

Die WKO und die Junge Wirtschaft haben schon öfter darauf aufmerksam gemacht, dass neue Einkaufszentren- und Fachmärkte in der Peripherie dazu beitragen, dass die kleineren Handelsbetriebe im Zentrum nicht mehr wirtschaften können. „Die Auswirkungen neuer Fachmärkte außerhalb der Innenstadt sind genau zu hinterfragen und so sollten nur ganz dosiert neue Flächen außerhalb der Innenstadt geschaffen werden“, sagt Wolfsegger.


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