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FREISTADT. Was macht man mit rund 4000 Quadratmeter Grund, auf dem bislang nur Gras wächst? Für Erika Preslmayr und Wolfgang Frühwirth eine klare Sache: Sie suchen Gleichgesinnte und bewirtschaften mit ihnen einen Gemeinschaftsacker.

Erika Preslmayr hat die Gartengeräte schon parat. Anfang Mai soll es mit der Bewirtschaftung der Fläche richtig losgehen. Foto: Greindl

„Wir haben uns überlegt, was wir mit dem Grundstück in der Reischekstraße anfangen sollen, weil es einfach schade ist, eine so große Fläche ungenützt zu lassen“, berichtet Vegetarierin Erika Preslmayr, ebenso wie ihr Lebensgefährte Wolfgang Frühwirth. Die Idee, auf eigenem Grund und Boden gesunde, nahrhafte Lebensmittel zu ernten, war bald geboren. Und da Gartenarbeit gemeinsam mehr Freude macht, stellt das junge Pärchen den Grund als Gemeinschaftsacker zur Verfügung. Die Kosten für das Saatgut, die Bewässerung sowie die Gartenarbeit, wie z. B. Gießen oder Unkrautjäten, werden aufgeteilt. Mittlerweile sind rund zehn Interessenten gefunden, die im Frühjahr zu Schaufel, Hacke und Rechen greifen werden, um den Acker gemeinsam zu bestellen. Mit dabei sind Freistädter ebenso wie Gartenfreunde aus dem Raum Pregarten. „Manche haben sogar einen eigenen Garten zu Hause, aber zu wenig Platz für Lagergemüse wie Erdäpfel, Kraut, Karotten oder Zwiebeln“, berichtet Erika Preslmayr, die neben dem Gemeinschaftsacker das dermakosmetische Fachinstitut „Via Vitalis“ betreibt. „Gerne können sich noch Familien, Paare oder auch Einzelpersonen melden, wir haben genug Platz“, freut sich die Freistädterin schon auf die Gartensaison. Auf der Suche ist sie noch nach einem geeigneten Lager-Erdkeller. „Jeder, der mitmacht, muss sich schon jetzt überlegen, wie viel er übers Jahr verbraucht und wo er die Ernte unterbringt.“ Bis es jedoch so weit ist, stehen den „Gartlern“ noch viele arbeitsreiche, aber ebenso gesellige und lustige Stunden am Gemeinschaftsacker bevor.

Kontakt: Interessenten am Gemeinschafts-acker melden sich per E-Mail bei Erika Preslmayr: perika@gmx.at


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