„Smartable“ erleichtert den Alltag für Lebenshilfe-Klienten
FREISTADT. Hocherfreut und glücklich zeigten sich die Klienten der Lebenshilfe – vorallem die Rollstuhlfahrer – über das Projekt der vierten Klasse der HTL Freistadt, den Smartable.

In monatelanger, intensinven Arbeit haben die Schüler den höhenverstellbaren Tisch entwickelt und auch zum Wettbewerb „Jugend Innovativ“ eingereicht, bei dem sie mit ihrem Projekt bis ins Halbfinale kamen.
Die Idee zum Tisch, der sich lückenlos, automatisch auf die Höhe der Benutzer einstellen kann, kam dem technischen Leiter, Sebastian Bayer. In Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe wurden Punkte ausgearbeitet, die der Tisch unbedingt können muss. „Wir haben durch die Entwicklung des Tisches unser soziales Engagement und technisches Wissen enorm erweitern können“, sind sich die Schüler einig. „Techniker mit einem sozialen Gewissen – ihr seid die Zukunft“, sagte Vizebürgermeisterin Elisabeth Paruta-Teufer, die sich die Präsentation ebenfalls nicht entgehen lies.
Der Tisch sollte ursprünglich mittels RFID-Chip (ein mobiler Datenspeicher) funktionieren. Kurz vor der Projektpräsentation stellte dieser aber seinen Betrieb ein und so wurde „nur“ der Plan B präsentiert, der bei den Klienten der Lebenshilfe aber hocherfreut angenommen wurde: Mit Hilfe von zwei Tastern kann man die Höhe des Tisches nun selbsteinstellen. Eine Sicherheitsfunktion verhindert, dass jemand unter dem Tisch eingeklemmt werden kann.
Das Projekt wurde von Sponsoren unterstützt, da die einzelnen Teile sehr hochwertig und teuer sind: reine Materialkosten rund 1400 Euro.


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