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BAD ZELL. Nach dem Tod einer 36-jährigen Frau, mit mit Kopfschmerzen und einem tauben Gefühl in den Beinen aus dem Krankenhaus heim geschickt wurde, sieht das Spital keine Schuld am tragischen Todesfall der Mutter.

Die Frau wurde mit der Diagnose Migräne nach Hause geschickt. Foto: APA/HELMUT FOHRINGER
Die Frau wurde mit der Diagnose Migräne nach Hause geschickt. Foto: APA/HELMUT FOHRINGER

Das Linzer Krankenhaus hat den Fall der 36-jährigen Patientin geprüft, die zwölf Stunden nach einer Untersuchung in dem Spital an einer Gehirnblutung starb. „Es liegt aus Sicht des Krankenhauses kein schuldhaftes Verhalten vor“, teilte die Klinik am Montag mit. Es soll ein Treffen des ärztlichen Leiters mit dem hinterbliebenen Ehemann geben.

„Das Krankenhaus bedauert den Tod der Patientin zutiefst“, hieß es. Am Sonntag habe der ärztliche Leiter mit dem Witwer telefoniert. Dieser wünsche, dass keine patientenbezogenen Auskünfte an die Öffentlichkeit weitergegeben werden, so wie dies das Gesetz vorgibt.

Die Frau kam mit starken Kopfschmerzen und einem tauben Gefühl im Bein ins Krankenhaus und wurde mit der Diagnose „normale Migräne“ heimgeschickt. Ein Mediziner soll der Patientin gesagt haben, eine Computertomografie für eine weitere Untersuchung sei nicht nötig, da sie Migräne habe. Ihr Ehemann brachte sie dann nach Hause, wo sie etwas aß und sich hinlegte. Zwei Stunden später brach sie am Rückweg von der Toilette bewusstlos zusammen. Sie soll vermutlich bereits hirntot in den Neuromed-Campus (vormals Landes-Nervenklinik) gebracht worden sein, wo vergangenen Sonntag die lebenserhaltenden Maschinen abgeschaltet wurden.


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